Numancia geht vor gericht durch – kampf um playoff-plätze neu!
Soria bebt: Der CD Numancia hat entschieden, im sogenannten 'Fall Fabril' die vollen Waffen zu spannen. Nach einem ersten Erfolg vor dem Sportgerichtshof (TAD) wird nun die Königliche Spanische Fußball-Föderation (RFEF) angerufen – mit dem Ziel, die verpassten Playoff-Plätze doch noch zu erobern.

Ein fehler, der alles verändert haben könnte
Die Entscheidung Numancias ist kein Überraschungspaket. Nach der Entscheidung des TAD, das den sorianischen Verein im Recht bestätigte, schaltet sich Numancia nun in die RFEF ein, um seine Interessen zu verteidigen. Der Verein argumentiert, dass die verspätete Entscheidung des TAD die Auslosung der Playoff-Spiele und den weiteren Verlauf der Saison negativ beeinflusst hat. Ein Punkt, der dem Numancia zugesprochen worden wäre, hätte die Tabelle auf den Kopf gestellt und die Mannschaft in die dritte Position katapultiert.
Es ist ein bitteres Ironie, dass Numancia selbst auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam wurde und sie während des Spiels an das Schiedsrichterteam meldete. Das zeigt die Integrität des Vereins, der nun darauf pocht, dass die Einhaltung der Regeln und die Fairness im Sport im Vordergrund stehen müssen. Die lange Dauer des Verfahrens und die letztendliche Entscheidung des TAD werfen kein gutes Licht auf die Effizienz der spanischen Sportjustiz.
Die juristischen Schritte werden mit Nachdruck verfolgt. In einem offiziellen Statement betont der Verein, dass man „mit aller Konsequenz“ für das „gerechteste und ambitionierteste Szenario für den CD Numancia“ kämpfen werde. Es geht nicht nur um die Playoff-Teilnahme, sondern um das Ansehen des Vereins und die Integrität des Wettbewerbs.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Numancia hat der RFEF 24 Stunden Zeit eingeräumt, um die formelle Beschwerde einzureichen. Die Spannung in Soria ist greifbar, denn die Hoffnung auf die Rückkehr in die zweiten Liga ist noch nicht gänzlich erloschen.
