Nfl draft 2026: raiders landen quarterback-wunder fernando mendoza – und die jets zünden die nächste defense-bombe
- Warum mendoza schon jette die liga spaltet
- Notre dame-rb jeremiyah love wird zum nfc-west-gamechanger
- Die heimlichen deals, die keiner auf der uhr sah
- Zweite runde: dolphins setzen auf ty simpson – tua bekommt echte konkurrenz
- Die großen verlierer der ersten 48 stunden
- Fazit: die bombe ist gezündet – und die cap-listen gleich mit
Pittsburgh war nur drei Tage lang Mittelpunkt der Football-Welt, doch das reicht, um Jahresgehälter in Milliardenhöhe zu vergeben. Mit dem 1. Pick schockten die Las Vegas Raiders nicht nur die Buchmacher, sondern auch ihre eigenen Fans: Fernando Mendoza kommt von den Indiana Hoosiers und soll den Franchise-Kurs endlich auf Playoff-Kurs bringen. Eine Wahl, die so viel Mut signalisiert wie Risiko birgt.
Warum mendoza schon jette die liga spaltet
Scouts schwärmen seit Monaten von seiner Release-Geschwindigkeit, doch die ACC-Interceptions der Vorsaison nagten an seiner Bewertung. Die Raiders setzen jetzt alles auf die Karte „Coachable Elite-Traits“, denn hinter der gerüttelten Offensive Line wartet kein Veteran mehr, der den Rookie auffangen könnte. Die Message aus Nevada ist klar: Tanking ist vorbei, jetzt wird gepokert.
Die New York Jets antworteten sofort mit ihrem Lieblingsrezept: Defense first. David Bailey von Texas Tech rutscht an Nr. 2 und liefert Robert Saleh den perfekten Edge-Rusher für seine Blitz-Heavy-Schemes. Bailey’s 4,49 im 40-Yard-Dash bei 268 Pfund war die Zahl, die die War Rooms zum Glühen brachte – und die Patriots-Scouts vermutlich die Nacht kostete.

Notre dame-rb jeremiyah love wird zum nfc-west-gamechanger
Die Arizona Cardinals hatten eigentlich eine Offensive Line auf der Shopping-List. Doch als Love nach dem Top-Two runterrutschte, schlug GM Monti Ossenfort zu. Kyler Murray bekommt endlich eine Laufthreat, die Play-Action vorverlegt und die Verteidigungen in zwei Hochsicherheitsstufen zwingt. Love’s 1.400 Yards nach Kontakt in der vergangenen Saison? Die Redaktion nennt das „Kapital für Januar“.
Weiterer Gewinner: Ohio State. Mit fünf First-Round-Picks schicken die Buckeyes gleich eine kleine Delegation in die Profis. Carnell Tate landet bei den Titans, Arvell Reese bei den Giants – beide Teams bekommen Starter, die schon gegen SEC-Top-Opposition ihre Hausaufgaben machten.

Die heimlichen deals, die keiner auf der uhr sah
Die Kansas City Chiefs schoben sich von Pick 32 auf 6, indem sie ihr erstes Rundenduo 2027 plus Linebacker-Backup Leo Chenal an die Panthers abtreten. Mansoor Delane soll jetzt neben Trent McDuffie die neue No-Fly-Zone formieren. Andy Reid lächelt – er liebt große Corners, die auch Slot covern können.
Cleveland dagegen verzichtete auf den beliebten Trade-down und schnappte sich Spencer Fano als Left Tackle der Zukunft. Die Browns haben in den letzten fünf Jahren 17 verschiedene Starter auf der Blind Side gebraucht. Front Office-Boss Andrew Berry sprach nach der Wahl von „Ende der Rotation“ – ein Satz, der die Fans erstmals seit Jahren wieder Hoffnung auf Stabilität gibt.
Zweite runde: dolphins setzen auf ty simpson – tua bekommt echte konkurrenz
Miami hatte den 45. Pick gesichert, nachdem die Rams wegen Salary-Cap-Engpässen aufsteigen wollten. Ty Simpson war letzte Saison noch QB2 hinter Jalen Milroe, doch sein Pro-Day mit 63-yards-Out-Routes ließ die Liga aufhorchen. Mike McDaniel sieht in ihm den idealen Hybrid aus Spielmacher und System-Fit. Tua Tagovailoa muss jetzt liefern – oder einen neuen Club finden.
Die Dallas Cowboys verdoppelten sich mit Caleb Downs (S) und Malachi Lawrence (DE) in den ersten beiden Runden. Jerry Jones betonte, man habe „explosive Sekundär-Range“ gesucht. Die Kritik aus Texas: Noch immer kein Starting-Center gefunden. Dak Prescott dürfte die Nächte nicht ganz ruhig sein.
Die großen verlierer der ersten 48 stunden
Denver Broncos verpassten jeden Top-Quarterback und mussten in Runde zwei Tyler Onyedim vom Tackle-Turm nehmen – ein solider, aber kein Glamour-Pick. Coach Sean Payton redete sich nachher auf „kontrollierte Durchbrüche“, doch die Fangruppe rechnet bereits mit einem weiteren 8-9-Season.
Carolina Panthers hatten 2025 ihre Erstrunden-Picks verscherbelt, um Bryce Young zu landen. Diesmal durften sie erst bei Monroe Freeling (OT, Georgia) in der ersten Runde zugreifen – ein Projekt, das mindestens ein Jahr braucht. Owner David Tepper wird die Kasse wohl wieder früher öffnen müssen, will er Youngs Entwicklung nicht aufs Spiel setzen.
Fazit: die bombe ist gezündet – und die cap-listen gleich mit
Rookie-Contracts über vier Jahre, garantierte Geld-Blöcke von 35 Millionen für die Top-10, neue Trikots, die binnen 24 Stunden ausverkauft sind – der Draft ist längst ein Wirtschaftszweig. Doch am Ende zählt ein einziger Faktor: Ob Mendoza, Bailey oder Love, sie alle müssen schon in knapp 140 Tagen in der Preseason beweisen, warum ihre Namen in Pittsburgh zuerst fielen. Die Uhr tickt. Die Playoff-Tickets werden nicht verschoben.