Neymar-schock vor der wm: kann er rechtzeitig fit werden?
Die Freude war grenzenlos, als sein Name im TV aufgerufen wurde – Neymar ist wieder dabei, bei der Weltmeisterschaft 2026. Doch der brasilianische Superstar muss sich nun einer neuen Hürde stellen: Eine Wadenverletzung droht, seine Teilnahme zu gefährden. Der Traum vom vierten WM-Turnier könnte schneller platzen, als die brasilianische Nationalmannschaft gehofft hat.

Die diagnose: flüssigkeitsansammlung und ungewisse trainingsfähigkeit
Noch vor wenigen Tagen schien alles nach Plan zu laufen. Neymar sollte in Topform ins Trainingslager der Seleção einsteigen. Doch nun hat sich eine Flüssigkeitsansammlung im rechten Wadenmuskel gezeigt, die den brasilianischen Medizinern Kopfzerbrechen bereitet. Laut ESPN Brasil könnte der Superstar möglicherweise bis zu zehn Tage nicht voll trainieren. Das bedeutet eine erhebliche Belastung für den brasilianischen Kader und Trainer.
Santos-Trainer Cuca sprach sich vorsichtig aus, betonte aber, dass die Situation rund um Neymar „schwierig zu besprechen“ sei und Vorsicht erfordere. Er hoffe zwar auf eine schnelle Genesung, doch die Uhr tickt unaufhaltsam. Die verbleibenden Spiele für Santos vor der Weltmeisterschaft sind fraglich, was die Vorbereitung des Spielers zusätzlich erschwert.
Ancelottis Stab äußert Bedenken: Auch der technische Stab von Carlo Ancelotti, der Neymar bei Real Madrid unter Vertrag hat, soll sich wegen der Verletzung Sorgen gemacht haben. Die medizinische Abteilung Brasiliens arbeitet fieberhaft an einem angepassten Aufbauprogramm, um Neymar rechtzeitig fit zu bekommen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Tag zählt.
Die Faszination für Neymars Fußballkarriere geht über den Rasen hinaus. Seine beeindruckende Fußballsammlung, die er wie ein Museum präsentiert, zeugt von seiner Leidenschaft für den Sport. Doch im Moment steht die Gesundheit des Spielers im Vordergrund. Die brasilianischen Mediziner steuern nun Belastung und Rehabilitation ab, in der Hoffnung, dass Neymar am 27. Mai bereitsteht, um sich dem Trainingslager anzuschließen. Ob dieser Hoffnung tatsächlich Realität wird, bleibt abzuwarten.
