Newgiza p2: stupa-yanguas gewinnt umstrittenen viertelfinal!
Ein Feuerwerk der Emotionen und eine höchst umstrittene Spielsituation überschatteten den gestrigen Viertelfinal zwischen Stupa-Yanguas und Garrido-Bergamini im NewGiza P2. Der Sieg ging letztlich an Stupa-Yanguas, doch der Weg dorthin war von hitzigen Auseinandersetzungen und einem fragwürdigen Schiedsrichterentscheid geprägt.

Der knoten platzte im dritten satz
Die Partie, die bereits im Finale des vergangenen Jahres aufeinandertraf, präsentierte sich erneut als äußerst ausgeglichen. Die ersten beiden Sätze wurden unter lautstarkem Applaus der Zuschauer gleichwertig ausgetragen. Doch im entscheidenden dritten Satz kam es zu einer Szene, die für viel Gesprächsstoff sorgte. Bei Stand von 4:1 für Stupa-Yanguas wurde ein fragwürdiger Aufschlag nicht als Fehler gewertet, was zu einem weiteren Breakpoint führte. Yanguas’ Return landete anschließend an der Scheibe, woraufhin Bergamini frustriert reagierte.
Die Gemüter kochten über: Der Brasilianer Bergamini warf Mike vor, die Entscheidung hätte er treffen sollen, während Yanguas betonte, dass dies Aufgabe des Schiedsrichters sei. “Du weißt es, und es bleibt bei dir, Mike. Meine Gewissen ist rein”, schoss es aus ihm heraus. Die Spannung stieg ins Unermessliche, und Yanguas konterte scharf: “Warum wirfst du die Viper aus und stoppst sie nicht? Hau ab. Das soll das letzte Mal sein, dass du mich so ansprichst.”
Trotz der hitzigen Debatte konnte Stupa-Yanguas die Partie im dritten Satz deutlich für sich entscheiden und mit 3-6, 6-3 und 6-1 die Oberhand behalten. Das Duo von Carlos Pozzoni zeigte im entscheidenden Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung und sicherte sich den Einzug ins Halbfinale. Yanguas versuchte im Anschluss, die Situation zu entschärfen: “Der Schiedsrichter muss eine Entscheidung treffen. Es war eine fragwürdige Situation, und wir können uns nicht auf einen Punktverlust einlassen. Ich verstehe, dass ich dafür Sündenbock bin, aber wir vier verstehen uns alle sehr gut. Ich werde mit Berga sprechen, und das wird sich klären.”
Die Kontroverse wirft ein schlechtes Licht auf die ansonsten faire Auseinandersetzung und unterstreicht die Bedeutung einer konsequenten und unparteiischen Schiedsrichterführung im Spitzensport. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich die Situation zwischen den Spielern entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die weiteren Turnierverläufe haben wird. Denn eines ist klar: Emotionen und Leidenschaft sind Teil des Sports, doch die Einhaltung der Regeln muss stets Vorrang haben.
