New york knicks: historischer triumph nach 25 jahren!
Die New York Knicks haben die Cleveland Cavaliers in einer demütigenden 4:0-Serie im Eastern Conference Finals ausgeschaltet und damit den ersten Einzug ins NBA-Finale seit 1999 perfekt gemacht. Ein Schlag für Cleveland, eine Sensation für die Knicks – und Dennis Schröder musste erneut als Zuschauer zusehen.
Schröders fehlens wiegt schwer, knicks dominieren
Die Cavaliers, angeführt von Donovan Mitchell, hatten keine Antwort auf die Knicks-Offensive. Besonders im zweiten Viertel, als ein 20:0-Lauf die Weichen für eine einseitige Partie stellte, wurde deutlich, wer die Oberhand hatte. Dennis Schröder, der deutsche Nationalspieler, fehlte krankheitsbedingt und konnte seine Mitspieler nicht unterstützen. Die Knicks hingegen präsentierten sich in Topform und zeigten, warum sie in den Playoffs bisher elf Partien in Folge gewonnen haben – eine beeindruckende Serie, die an die Erfolge der Golden State Warriors von 2017 erinnert.
Karl-Anthony Towns war mit 19 Punkten und 14 Rebounds der Schlüsselspieler der Knicks, während Ariel Hukporti in acht Minuten Einsatzzeit zwei Punkte beisteuerte. Bei den Cavaliers kämpfte Donovan Mitchell zwar mit 31 Punkten, doch es reichte bei weitem nicht aus, um das Kräfteverhältnis zu kippen. Kenny Atkinson, Cheftrainer der Cavaliers, räumte ein: „Sie haben den besseren Basketball gespielt, sie waren einfach heiß.“

Der weg ins finale: ein historischer erfolg
Für die New York Knicks ist dieser Erfolg mehr als nur ein Einzug ins Finale. Es ist die Chance, nach 1973 endlich wieder die Meisterschaft zu erringen. Die Serie gegen die Cavaliers war ein deutlicher Beweis ihrer aktuellen Stärke und ihres Potenzials. Die Knicks sind derzeit in herausragender Form und scheinen unaufhaltsam.
Im Finale treffen die Knicks entweder auf die Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Isaiah Hartenstein oder auf die San Antonio Spurs, deren junger Star Victor Wembanyama derzeit eine 2:2-Bilanz in der Serie gegen Oklahoma City hat. Die kommenden Spiele versprechen Spannung pur, aber die Knicks haben gezeigt, dass sie bereit sind, um den Titel zu kämpfen. Dennis Schröder muss sich derweil mit der Enttäuschung eines verpassten Final-Teilnahme trösten – eine bittere Pille für den erfahrenen Guard.
Die Knicks sind bereit, Geschichte zu schreiben.
