Neues roma-stadion: friedkins traum nimmt fahrt auf!
Rom, 15. Juni – Ein Durchbruch in der langwierigen Geschichte des neuen Stadions: Die Baugenehmigung für die Pietralata-Arena ist einem entscheidenden Schritt näher. Ein von der Regierung erlassenes Dekret soll den Prozess erheblich beschleunigen und den Weg für das von den Friedkin-Investoren so sehnsüchtig erwartete Projekt ebnen.

Beschleunigter zeitplan dank strategischer einstufung
Massimo Sessa, der Sonderbeauftragte für die Bauvorhaben im Zusammenhang mit der Euro 2032, hat eine Verordnung erlassen, die das Projekt nun als von nationaler strategischer Bedeutung einstuft. Das bedeutet: Die Verfahren werden drastisch verkürzt. Statt der üblichen, langwierigen Prozesse, wird der gesamte Genehmigungsprozess voraussichtlich innerhalb von 90 Tagen abgeschlossen sein – inklusive der Umweltverträglichkeitsprüfung. Ein wahrer Lichtblick für die AS Roma, die mit Spannung auf die Fertigstellung des neuen Stadions wartet.
Die Verordnung sieht eine klare zeitliche Struktur vor: Fünf Tage für die Prüfung der Unterlagen, weitere fünf Tage für eventuelle Ergänzungen, 30 Tage für die öffentliche Beteiligung und technische Bewertungen, gefolgt von weiteren 30 Tagen für Ergänzungen und Stellungnahmen, bevor die endgültige Entscheidung in einer Konferenz der Beteiligten gefällt wird. Diese straffe Organisation soll sicherstellen, dass keine unnötigen Verzögerungen entstehen.
Die Roma-Fans haben kürzlich in einer Umfrage ihre Zustimmung für das Projekt bekundet, was die Bedeutung dieser Beschleunigung noch unterstreicht. Die neue Arena soll nicht nur ein modernes Fußballstadion sein, sondern auch ein multifunktionales Zentrum für Großveranstaltungen und kulturelle Events.
Sollte der Zeitplan eingehalten werden, könnte bereits am 13. September 2026 der erste Spatenstich erfolgen. Ein Datum, das viele Roma-Anhänger mit großer Vorfreude erwarten. Die Zahl spricht für sich: 90 Tage, die den Traum von einem neuen, hochmodernen Heimstadion deutlich näher rücken.
