Neuer-aus bei bayern: eberl lässt vertrag kalt, atalanta-spiel droht

Manuel Neuer bleibt in München, der FC Bayern fliegt trotzdem – und Max Eberl lacht das Schicksal aus. Der Rekordmeister reist ohne seinen Kapitän nach Bergamo, doch die jüngste Wade-Macke des 39-Jährigen ändert laut Sportvorstand nichts an den Vertragsgesprächen. „Für uns ändert sich die Situation nicht“, sagt Eberl vor dem Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta.

40 Jahre, dann reden – nicht vorher

40 Jahre, dann reden – nicht vorher

Die Devise ist klar: erst Geburtstag, dann Geschäft. Neuer wird Ende März 40, danach erst will der Klub über eine mögliche weitere Verlängerung entscheiden. „Er muss uns sagen, wie er sich fühlt. Wir müssen für uns entscheiden, wie es dann weitergeht“, so Eberl. Kleiner Faserriss hin oder her – die Frist steht.

Der Torwart fehlt im Giuseppe-Meazza-Stadion und wohl auch am Samstag bei Bayer Leverkusen. Stattdessen steht Sven Ulreich zwischen den Pfosten, während Eberl in der Kabine von Bergamo aus betont: „Bisher eine herausragende Saison“ – ein Satz, der wie ein Abschied klingt und wie ein Kompliment zugleich.

Die Zahlen sprechen für den Rekordnationalkeeper: 18 Liga-Spiele, acht Gegentore, elf mal Zu-Null. Doch die Frage lautet nicht mehr, ob er es noch kann, sondern: wie lange will er das Tempo mit 40 noch mitgehen? Die Antwort kommt nach dem Festtag – und nicht vorher.