Neuer räumt mit real auf – und neckt sich über gegentor!

Madrid bebte, und Manuel Neuer lachte. Der Kapitän des FC Bayern München präsentierte sich im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid in Glanzform und sicherte seiner Mannschaft einen wichtigen Sieg. Neun Topchancen parierte er, trieb Mbappé und Vinicius an den Rand der Verzweiflung – und erlaubte sich im Anschluss einen humorvollen Seitenhieb auf den einzigen Gegentreffer.

Die neuer-show: paraden vom feinsten

Die neuer-show: paraden vom feinsten

Die Partie im Bernabéu war ein Spektakel, dominiert von der außergewöhnlichen Leistung des deutschen Torwarts. Neuer war nicht nur ein Bollwerk gegen die Offensivbemühungen der Königlichen, sondern auch ein Dirigent seiner Abwehr. Seine Reflexe waren blitzschnell, seine Antizipation herausragend. „War der erste schon drin? Ist ja ’ne Frechheit“, grinste Neuer im Interview bei Prime Video und spielte auf den Treffer von Mbappé an. „Ist ein Torwartfehler dann.“ Ein Augenzwinkern, das die Dominanz seines Auftritts unterstrich.

Obwohl Neuer an Mbappés Tor noch einen verschobenen Kontakt hatte, konnte er den Ball nicht mehr stoppen. „Schade, dass es kein 2:0 geworden ist“, gab er zu, „aber man weiß ja, wie gefährlich Real Madrid ist. Es wird eine harte und schwere Aufgabe in München.“ Die Worte des erfahrenen Keepers verdeutlichen die Brisanz des Rückspiels, das kommende Woche ansteht.

Nationalspieler Antonio Rüdiger war begeistert: „Neuer war Bayerns bester Spieler.“ Auch Jonathan Tah lobte die „Aura“ des Routiniers, während Prime-Experte Mats Hummels von einer „Eins mit Sternchen, Weltklasse-Leistung“ schwärmte. „Er ist so schlau im Tor und weiß, was er wann machen muss, das ist das Beeindruckendste an ihm“, so Hummels.

Die Angreifer von Real Madrid, Mbappé und Vinicius, stellten Neuer vor eine enorme Herausforderung. „Mit die besten Angreifer der Welt, die haben Geschwindigkeit, können mit beiden Füßen schießen und sind im Dribbling sehr stark, das ist schwer zu verteidigen“, analysierte Neuer. Im Eins-gegen-eins, wenn sie viel Raum haben, ist es sehr hart.“ Aber am Ende stand immer Neuer. Wie lange noch? Mit 40 Jahren beweist er, dass Erfahrung und Können auch im modernen Fußball eine entscheidende Rolle spielen.

Die Freude über das Spiel, das Trainerteam und die Möglichkeiten, die sich bieten, halten Neuer bei der Stange. „Es macht Spaß mit den Spielern in der Mannschaft, mit dem Trainerteam, es ist alles möglich, deshalb bin ich trotz meiner 40 immer noch dabei“, erklärte er. Ob dies auch für die kommende Saison gilt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Solange Manuel Neuer zwischen den Pfosten steht, hat der FC Bayern München eine Waffe von Weltrang.