Neuer räumt ab: bayern bezwingt real im bernabéu!

Madrid bebte gestern Abend Fußball-Leidenschaft pur, als der FC bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 2:1 gegen Real Madrid die Oberhand behielt. Ein Sieg, der seit 2012 auf sich warten ließ und vor allem dem herausragenden Manuel Neuer zu verdanken ist, der mit einer Serie von Glanzparaden das Tor hütete und ihm den verdienten Titel „Man of the Match“ einbrachte.

Die neuer-show im bernabéu

Die Königlichen hatten zwar ihre Momente, doch immer wieder war es Neuer, der in höchster Not eingriff. Seine Leistung war schlichtweg außergewöhnlich und trug maßgeblich zum Erfolg bei. Im anschließenden Interview bei Amazon Prime zeigte sich der deutsche Nationaltorwart dennoch bescheiden: „Schade, dass es kein 2:0 geworden ist – ganz ehrlich.“

Er wusste um die Gefahr, die von den Madrilenen ausging. „Man weiß, wie gefährlich Real Madrid ist. Das hat man heute gesehen. Sie haben ein paar Chancen gehabt und etwas liegen gelassen.“ Eine Einschätzung, die angesichts der Offensivpower von Mbappé und Vinicius Jr. nur allzu verständlich ist. Sie sind, wie Neuer betonte, „mit die besten Spieler der Welt. Sie können mit beiden Füßen schießen, sind im Dribbling sehr stark und schwer zu verteidigen.“

Ein überraschendes 1:2 und ein humorvoller kommentar

Ein überraschendes 1:2 und ein humorvoller kommentar

Ein kleiner Dämpfer war das 1:2 von Kylian Mbappé in der 71. Minute, an dem Neuer trotz seiner Bemühungen nicht ganz unschuldig war. Doch der Torhüter nahm es mit Humor: „Das ist ja eine Frechheit“, scherzte er, bevor er hinzufügte: „Dann ist es ein Torwartfehler (lacht).“ Diese selbstironische Art zeigt, dass Neuer sich seiner Leistung stets bewusst ist, aber auch über sich selbst lachen kann.

Das Rückspiel in der Allianz Arena am kommenden Mittwoch wird zweifellos eine weitere Zerreißprobe für den FC bayern sein. Ein erneuter Auftritt in Topform von Manuel Neuer wird dabei entscheidend sein, wenn die Münchner den Einzug ins Halbfinale sicherstellen wollen. Denn eines ist klar: Real Madrid wird nicht kampflos aufgeben und alles daran setzen, das Ergebnis umzukehren.