Neuer hält bayern im bernabéu – und deutet überraschendes karriereende an!
Madrid bebte Fußballgeschichte, als Manuel Neuer im Bernabéu eine Paradeleistung bot und dem FC Bayern München einen wichtigen Sieg im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid sicherte. Der 40-jährige Schlussmann war der unumstrittene Mann des Abends und sorgte nicht nur für den 2:1-Erfolg, sondern auch mit Andeutungen über seine Zukunft für Gesprächsstoff.
Die mauer von madrid: neuers glanzleistung im detail
Schon vor dem Spiel war die Frage im Raum, ob Neuer, mit 40 Jahren, überhaupt noch auf solch einem Niveau agieren kann. Doch der Kapitän des FC Bayern beantwortete diese Frage mit einer Leistung, die seinesgleichen sucht. Von den 20 Schüssen der Königlichen kamen zehn auf sein Tor, und Neuer parierte viele davon spektakulär. Seine Reflexe waren blendend, seine Positionierung perfekt. Er war einfach unaufhaltsam – eine wahre Bestie im Tor.
Besonders schmerzhaft war für Neuer der Anschlusstreffer von Real zum 1:2 durch Kylian Mbappé. Obwohl er den Ball noch berührte, konnte er ihn nicht mehr rechtzeitig abwehren. „Der Erste war schon drin?“, fragte er erstaunt im Interview bei Prime Video und fügte schmunzelnd hinzu: „Das ist ja ’ne Frechheit. Das ist dann ein Torwartfehler.“ Selbstkritik gehört für den Perfektionisten einfach dazu, denn jedes Gegentor ist für ihn eine Art Majestätsbeleidigung und gleichzeitig ein Ansporn, noch besser zu werden.

Ein schnupfen an der wade und die frage nach dem karriereende
Doch neben seiner sportlichen Leistung sorgte Neuer auch mit seinen Aussagen über seine Zukunft für Aufsehen. Er deutete an, dass er sich noch nicht entschieden hat, ob er seinen Vertrag, der Ende Juni ausläuft, verlängern wird. Ein „Schnupfen unten an der Wade“, wie er es nannte, habe ihm die Entscheidung nicht gerade erleichtert. Die zwei Muskelfaserrisse im Februar und März hatten ihn zwar zurückgeworfen, doch er betonte, dass er und der Verein entspannt seien und alle Zeit der Welt hätten, die richtige Entscheidung zu treffen.
Neuers Karriere ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Weltmeister von 2014, fünfmaliger Welttorhüter, zweimaliger Triple-Gewinner – er hat alles erreicht, was man sich als Torwart wünschen kann. Er hat das Torwartspiel revolutioniert und den Torhüter zum elften Feldspieler gemacht. Ob er nun seine Karriere in München beendet oder noch einmal eine neue Herausforderung sucht, bleibt abzuwarten.
Doch eines ist sicher: Manuel Neuer hat mit seiner Leistung im Bernabéu bewiesen, dass er auch mit 40 Jahren noch zu den besten Torhütern der Welt gehört – und die Fußballwelt wird ihn vermissen, wenn er sich schließlich von der internationalen Bühne verabschiedet.
