Neuer gibt gas: torwart-comeback vor wm-abflug!
Erleichterung beim DFB! Manuel Neuer, der lange angeschlagene Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, kehrte gestern im Abschlusstraining auf dem DFB-Campus in Frankfurt-Frankfurt zurück. Ein Tag vor dem Abflug nach Nordamerika zur Weltmeisterschaft deutet alles darauf hin, dass der 40-Jährige im ersten Testspiel gegen die USA am 6. Juni in Chicago zumindest Teile des Spiels bestreiten könnte – ein enormer Schub für den Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Die 'wade der nation' hält wieder stand
Die Verletzungsprobleme des Routiniers hatten in den letzten Monaten für große Sorgen gesorgt. Doch die Bilder vom gestrigen Training lassen Hoffnung aufkeimen. Nach dem freundlichen Empfang bei der Abschiedsveranstaltung am Montag zeigte sich Neuer zunächst bei lockeren Läufen und anschließenden Sprints. Der Clou: Er warf sich auch in Schusssituationen in den Ball und parierte mit seiner gewohnt konzentrierten Art und Weise. Das Torwarttraining verlief offenbar reibungslos und bestätigte den positiven Eindruck.
Die WM-Vorbereitung hatte für Nagelsmann eine interessante Personalentscheidung zur Folge. Oliver Baumann, der im ersten Test gegen Finnland (4:0) im Tor stand, wurde aufgrund von Neuers Rückkehr zur 'Weltklasse-Lösung' herabgestuft. Doch diese taktische Maßnahme scheint sich ausgezahlt zu haben, da sie Neuer offenbar zusätzlich motiviert hat, schnell wieder in Topform zu kommen. Die Konkurrenz schärft den Geist, so scheint es.
Die Frage, ob Neuer am Sonntag in Mainz gegen Finnland die volle Distanz spielen wird, bleibt offen. Aber allein seine Präsenz im Training ist ein positives Signal für die deutsche Mannschaft und die Fans. Sein Comeback würde eine enorme Stabilität in die Abwehr bringen und das Team vor dem wichtigen Turnier stärken. Die Reise nach Nordamerika kann also mit einem optimistischen Gefühl angetreten werden. Denn mit einem fitten Manuel Neuer im Kasten, ist alles möglich.
