Nebo fegt maccabi weg: mailand zieht mit 96:87 in play-in-richtung
Josh Nebo schreibt Geschichte im Allianz Cloud – 19 Punkte, 10 Rebounds, zwei Blocks. Der Center katapultiert EA7 Milano mit einem 96:87-Kantersieg gegen Maccabi Tel Aviv auf Play-In-Kurs und verabschiedet sich dabei mit Stil vom PalaLido.
Shields liefert den knockout
Der Amerikaner trifft zwei Dreier in Serie, als Maccabi auf fünf heranrückt. Sekunden später leuchtet 92:82 auf dem Board – die Halle kocht, die Israeler sind geschlagen. Ein 13:0-Lauf rettet Mailand vor 10.032 Zuschauern die Oberhand, obwohl es zwischenzeitlich nur noch 80:84 stand.
Die Zahlen sprechen für sich: 16 Siege, 15 Niederlagen – ein Plus, das Coach Peppe Poeta mit 31 Spielen auf dem Buckel kaum noch für möglich hielt. Denn Brooks verletzt, die Rotation dünn. Doch Ellis (12), Guduric (11) und Bolmaro (9) schaffen die nötige Breite. LeDay stemmt sich mit 15 Zählern in der ersten Halbzeit, bis Milano mit 57:42 enteilt.

Rebound-krimi und freiwurf-präzision
Maccabi erobert 17 Offensiv-Rebounds, verwandelt aber nur 62 Prozent der Freiwürfe. Mailand trifft 88 Prozent – ein Unterschied von 13 Punkten. Die Gäste kommen dank Sorkin und Clark auf 84:80 heran, doch Nebo blockt Hankins, verwandelt zwei Quick-Counter und schickt die Halle in Ekstase.
Walker verpasst 13 Sekunden vor Schluss die letzte Chance aus der Dreier-Linie – der Ball kullert harmlos am Ring vorbei. Milano feiert den zweiten Sieg in Serie, während Maccabi mit 14:17 weiter im Niemandsland steht. Für Poeta ist klar: „Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand.“
Das Play-In-Ticket liegt nur noch einen Sieg entfernt. Und wer weiß – vielleicht wird es ja wieder Nebo, der den entscheidenden Punch landet.
