Nba-stars verpassen playoff-hoffnungen: verletzungspech rächt sich

Die NBA-Saison nimmt eine dramatische Wendung: Luka Dončić, Cade Cunningham und Anthony Edwards stehen vor dem Ausfall und verpassen womöglich die Qualifikation für die Postseason. Eine Regel, die eigentlich Stars schützen sollte, bestraft sie nun für Verletzungen zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Die 65-spiele-regel: ein stolperstein für talente

Die 65-spiele-regel: ein stolperstein für talente

Seit einiger Zeit gibt es in der NBA eine umstrittene Regel: Um für individuelle Auszeichnungen wie den MVP-Titel, die All-NBA Teams oder die Teilnahme am All-Star-Game in Frage zu kommen, müssen Spieler mindestens 65 reguläre Saisonspiele bestreiten. Die Intention dahinter war, zu verhindern, dass Teams ihre Stars überstrapazieren und unnötig schonen. Doch die Konsequenz ist bitter: Verletzungen, insbesondere am Saisonende, können Karrieren und Ambitionen zunichtemachen.

Luka Dončić, der Shooting Guard der Dallas Mavericks, scheint aufgrund seiner aktuellen Verletzungssituation aussichtslos zu sein. Auch Cade Cunningham von den Detroit Pistons fällt vorerst für eine Woche aus, nachdem er einen Pneumothorax erlitten hat. Der größte Verlierer scheint aber Anthony Edwards von den Minnesota Timberwolves zu sein. Er hat seine Chance verpasst, die 65-Spiele-Marke zu erreichen, nachdem er in den letzten Spielen aufgrund einer Knieverletzung und Krankheit pausieren musste. Die Timberwolves haben nur noch sechs Spiele auf dem Programm, und Edwards hat lediglich 59 Spiele absolviert. Ein weiteres Detail: Ein Einsatz von nur drei Minuten gegen die Indiana Pacers wird von der NBA nicht als vollwertiges Spiel gewertet.

Die Kritik an dieser Regel wächst. JB Bickerstaff, der Trainer der Pistons, äußerte sich empört: