Nba wächst um zwei giganten: 10 milliarden für vegas und seattle
Die NBA steht vor dem größten Expansionsschlag ihrer Geschichte. Am 24. und 25. März stimmt das Board of Governors erstmals über zwei neue Franchises ab – und die Preisschilder sind atemberaubend. Zwischen 7 und 10 Milliarden Dollar verlangt die Liga für die Lizenz in Las Vegas und Seattle. Das wäre so viel Geld, dass die neuen Teams sofort die teuersten Sportklubs der USA würden.
Seattle wartet seit 16 jahren auf rache
2008 raubte Clay Bennett den SuperSonics und schleppte sie nach Oklahoma City. Seitdem schreit Seattle nach Vergeltung. Jetzt könnte der Traum wahr werden – mit einem neuen Stadion mitten in der Stadt und einem Fanvolk, das nie aufgehört hat, zu glauben. Die Liga weiß: Eine Rückkehr nach Seattle wäre keine Expansion, sondern eine Genugtuung.
Las Vegas dagegen ist der neue Liebling der Sportwelt. Die Raiders ziehen dort schon 60.000 Menschen ins Stadion, die Aces der WNBA haben zwei Meisterschaften geholt. Die Stadt pulsiert, die Hotels sind voll, die Promis fliegen ein. Die NBA will diesen Saft.

Minnesota oder memphis müssen umziehen
Sollten die Klubs kommen, platzt die alte Struktur. Die Liga müsste umgebaut werden – und entweder die Timberwolves oder die Grizzlies rücken in den Osten. Das ist kein Detail, das ist ein Machtspiel. Die Besitzer werden nicht nur über Geld abstimmen, sondern über Reisetage, Fernsehgelder und Rivaleien. 23 von 30 Stimmen braucht Commissioner Adam Silver. Ein Vetoreicht genug, um alles zu blockieren.
Die letzte Expansion liegt 20 Jahre zurück. 2004 kam Charlotte für 300 Millionen Dollar. Jetzt verlangt die Liga das 30-fache. Die Frage ist nicht mehr, ob die NBA wächst, sondern wie schnell die Banken die Kredite genehmigen. Die Entscheidung fällt spätestens 2026. Bis dahin tickt die Uhr – und die Gebotsmappe wird dicker.
