Nations league und em-quali: uefa krempelt das format völlig um!

Die europäische Fußballlandschaft steht vor einem Umbruch. Die UEFA hat ein revolutionäres neues Format für die Nations League und die Qualifikation zur Europameisterschaft vorgestellt, das die Strukturen der vergangenen Jahre an eine europäische Top-Kompetitionsform anlehnt. Für Joshua Kimmich und die deutsche Nationalmannschaft bedeutet das eine neue Herausforderung – und für die Fans ein deutlich spannenderes Turniererlebnis.

Weniger ligen, mehr duelle: die neue struktur

Statt der bisherigen vier Ligen wird es künftig nur noch drei geben, in denen jeweils 18 Teams antreten. Das bedeutet, dass Liga C mit 55 teilnehmenden Mannschaften eine Gruppe mit 19 Teams beherbergen muss – ein ungewöhnlicher Schritt, der die Organisation komplexer macht. Aber der eigentliche Knaller ist das Spielsystem: Jedes Team bestreitet sechs Partien gegen fünf verschiedene Gegner, wobei die Begegnungen sowohl innerhalb der Gruppe (Heim und Auswärts) als auch gegen Teams aus anderen Gruppen stattfinden. Ein Duell pro Gruppe, pro Gegner. Das erinnert stark an die Struktur des Europapokals und verspricht packende und unvorhersehbare Matches.

Die EM-Qualifikation wird ebenfalls grundlegend überarbeitet. Die 36 besten Mannschaften aus den Nations-League-Ligen bilden Liga 1, die restlichen Teams steigen in Liga 2 ab. Die Gruppenauslosung in Liga 1 erfolgt in drei Lostöpfen, sodass jedes Team sechs Spiele gegen sechs unterschiedliche Gegner bestreitet – zwei aus jedem Lostopf. Die drei Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde, während die weiteren Plätze über Playoff-Spiele entschieden werden, an denen auch Teams aus Liga 2 teilnehmen können.

Die Playoffs und die Auf- und Abstiegsregeln bleiben unverändert. Die UEFA verspricht, dass die Details des neuen Formats in den kommenden Monaten weiter verfeinert und im September vom Exekutivkomitee endgültig abgesegnet werden. Ob dieses neue System wirklich für mehr Spannung und Attraktivität sorgt, wird die Zukunft zeigen. Eines ist jedoch sicher: Der europäische Fußball wird sich neu ordnen müssen, und die Fans können sich auf eine ungewohnte, aber potenziell aufregende Zeit einstellen.

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