Nancy brilli verweigert „gf vip“-zusage und attackiert lucarelli: „gefühlt reichste journalistin italiens“
Sie lehnt ab – und schlägt gleichzeitig zu. Nancy Brilli schickt der Casting-Abteilung von „Grande Fratello VIP“ ein unmissverständliches „Nein“ und nutzt die Gelegenheit, um ihre Kollegin Selvaggia Lucarelli frontal zu kritisieren. Die Schauspielerin („Ballando con le Stelle“) wirft der Journalistin Opportunismus vor, nur kurz vor dem Staffel-Start am 17. März auf Canale 5.
Brilli: „die haben sie mit geld vollgepackt“
Die 62-Jährige ließ in einem Radio-Interview kein gutes Haar an Lucarellis Doppel-Rolle als Jury-Mitglied bei „Ballando“ und Kommentatorin im Promi-Container: „Ich verstehe nicht, wie sie das zeitlich unter einen Hut bekommen will. Aber gut für sie – sie werden sie mit Scheinen zugeschüttet haben.“ Dabei spielt Brilli auf Gerüchte an, wonach die Bloggerin für ihre Analysten-Tätigkeit im „GF VIP“ ein Sechsstelliges kassiert.
Brilli selbst hatte 2022 an der Tanz-Castingshow teilgenommen – und dort, wie sie jetzt eingesteht, ihre eigenen Grenzen überschritten. „Für mich war ‚Ballando‘ ein Tanzwettbewerb, nicht ein Reality-Format. Als ich merkte, dass Kameras auch Nervenkriege senden, war es zu spät. Nie wieder“, lautet ihr Credo. Eine Rückkehr ins Fernsehen, aber diesmal als Kandidatin im Container? „Absolut nicht. Ich kenne ‚GF VIP‘ nicht und bin auch keine Zuschauerin.“

Lucarelli schweigt – die fans toben
Die angegriffene Journalistin hält sich bislang bedeckt. Auf ihren Social-Kanälen schweigt sie zu Brillis Attacke, doch ihre Community spielt den Ball weiter: Die Hashtags #NancyHater und #TeamSelvaggia tauchen in Italiens Twitter-Charts auf. Die Quotenjäger wissen: Je lauter der Clinch, desto größer die Chance auf Einschaltquoten.
Die sechswöchige „Slim-Edition“ des Reality-Klassikers startet also nicht nur mit einem neuen Moderationsduo – Ilary Blasi kehrt zurück –, sondern auch mit einem handfesten medialen Schlagabtausch. Ob Lucarelli in der ersten Live-Show antwortet? Die Kameras laufen bereits.
Brilli hat ihren Bogen längst raus. Statt Trash setzt sie weiterhin auf Theaterbretter und Mikrofon. Die Rechnung: Kultur statt Katzenkrieg – und ein klarer Seitenhieb gegen jene, die ihre Meinung zur Primetime verkaufen.
