Nagelsmann trickst fotografen aus – so schützt er seine mannschaft!

Toronto – Julian Nagelsmann, der Bundestrainer, hat auf dem WM-Trainingsplatz eine ungewöhnliche Strategie angewandt, um den aggressiven Fotografen auszuweichen. Nach den Beschwerden über die Nähe der Kameras bei der Hymnenwiedergabe vor den Spielen, fand der 38-Jährige eine clevere Lösung, um seinen Spielern und seinem Team einen ungestörten Blick auf das Spielfeld zu ermöglichen.

Ein cleverer schachzug vor dem spiel

Statt wie gewohnt direkt vor der Bank zu positionieren, stellten sich Nagelsmann und seine Assistenten nun an die Seite der Fotografen. Ein simpler, aber effektiver Trick, der dem Trainerteam ermöglichte, die Stimmung und Vorbereitung der Mannschaft zu beobachten, ohne von den Kameras abgelenkt zu werden. Auch andere Trainer, wie beispielsweise Stephen Clarke von Schottland, hatten bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen, um ihre Teams vor der Partie gegen Brasilien zu schützen.

Die Situation hatte sich bereits nach dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste in Toronto entzündet. Nagelsmann hatte sich damals öffentlich über die Nähe der Fotografen geäußert und von einem Gefühl gesprochen, “als ob mir jemand mit einem riesigen Rohr die Nasenhaare aus einem Zentimeter Entfernung fotografiert”. Ein Bild, das die Frustration des Trainers deutlich machte und die Debatte über die angemessene Distanz der Medien zum Spielfeld anheizte.

Undav akzeptiert seine rolle

Undav akzeptiert seine rolle

Währenddessen nimmt Niclas Füllkrug weiterhin die Rolle des Backup-Stürmers in Kauf. “Wenn ich nicht hier wäre, dann wäre ich nicht hier”, erklärte der Angreifer selbstbewusst. Er scheint sich voll und ganz in seine Rolle zu fügen und auf seine Chance zu warten, sofern diese denn kommt. Die Konkurrenz im Sturm ist groß, aber Füllkrug scheint die Herausforderung anzunehmen.

Die Maßnahme von Nagelsmann zeigt, dass er bereit ist, unkonventionelle Wege zu gehen, um seine Mannschaft bestmöglich vorzubereiten. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Trainer diesem Beispiel folgen werden und ob die FIFA die Situation noch einmal genauer unter die Lupe nehmen wird. Fest steht jedoch: Julian Nagelsmann hat mit seinem Trick für Gesprächsstoff gesorgt und gezeigt, dass er sich nicht scheut, auch mal unkonventionelle Lösungen zu finden, um das Wohl seiner Mannschaft zu gewährleisten. Die deutsche Mannschaft reist mit neuem Selbstvertrauen und einem cleveren Bundestrainer in die nächsten Spiele.