Nach roth: wo weilen ex-hbl-trainer? ein blick hinter die kulissen
Die Handball-Szene hält immer wieder Überraschungen bereit. Nachdem Michael Roth in Bregenz ein überraschendes Comeback feiert, stellt sich die Frage: Was machen eigentlich die anderen ehemaligen Trainer-Größen der Handball-Bundesliga? Eine Reise durch die Karrieren und aktuellen Projekte.
Markus baur: vom erfolgstrainer zum sportdirektor
Markus Baur, dessen Name untrennbar mit Erfolgen in Göppingen, Stuttgart, N-Lübbecke und Lemgo verbunden ist, befindet sich derzeit in einer neuen Rolle. Nach seinem Engagement bei Frisch Auf Göppingen, das im Sommer 2024 endete, ist er nun als Sportdirektor bei der HG Saarlouis tätig – einem Aufstiegskandidaten in der 3. Liga. Eine interessante Aufgabe, die zeigt, dass Baur auch abseits des direkten Coaching-Platzes sein Fachwissen einbringen möchte.

Hartmut mayerhoffer: vorbereitung auf die zweite liga
Hartmut Mayerhoffer, ein Name, der in der Handball-Bundesliga für Kontroversen und Erfolge gleichermaßen stand, bereitet sich aktuell auf seinen neuen Trainerjob vor. Ab der Saison 2026/27 wird er die Verantwortung bei der SG BBM Bietigheim übernehmen, dem derzeitigen Tabellenführer der Zweiten Bundesliga. Eine spannende Herausforderung für den 56-Jährigen, der zuletzt bis April 2024 den HC Erlangen trainierte.
Die Entscheidung von Mayerhoffer, bereits jetzt einen Blick in die Zukunft zu werfen, unterstreicht seine Ambitionen, in der höchsten Spielklasse wieder eine führende Rolle zu spielen.

Kai wandschneider: genuss im handball-ruhestand
Kai Wandschneider hat sich endgültig vom aktiven Trainergeschäft abgewendet. Seine Zeit bei der HSG Wetzlar, in der die Mittelhessen lange vom Abstiegskampf ferngehalten werden konnten, liegt nun einige Jahre zurück. Der 66-Jährige genießt seinen Handball-Ruhestand, besucht regelmäßig Spiele in seiner Heimatregion – beispielsweise von TSV Bayer Dormagen, VfL Gummersbach oder der JSG Köln – und hält gelegentlich Vorträge über Führungsfragen im Sport.

Velimir petkovic: internationale erfahrung und ein tagebuch
Velimir Petkovic, der 2020 von den Füchsen Berlin entlassen wurde, hat sich seitdem international bewiesen. Sein kurzes Abenteuer bei RK Zagreb endete im Mai 2025, aber der fast 70-Jährige ist alles andere als untätig. Er arbeitet an einem Tagebuch, das er in Zukunft veröffentlichen könnte, und bereitet sich auf ein Handball-Seminar vor. Seine Trainer-Karriere ist noch lange nicht beendet.
Volker mudrow: der weg zurück nach oben
Volker Mudrow ist seit 14 Jahren nicht mehr in der Bundesliga tätig. Nach seiner Entlassung bei Eintracht Hildesheim kehrte er 2013 zu seinem Heimatverein MTV Braunschweig zurück. Mit viel Engagement und harter Arbeit hat er den Klub inzwischen zwei Ligen nach oben geführt. Der 56-Jährige kämpft seit Jahren um den Sprung in die 2. Bundesliga und zeigt damit, dass der Wille zum Erfolg ungebrochen ist.
Die Wege der ehemaligen HBL-Trainer sind vielfältig. Während einige in neuen Rollen aktiv sind, genießen andere den Ruhestand oder bereiten sich auf zukünftige Herausforderungen vor. Eines ist jedoch klar: Der Handball hat sie alle geprägt und wird sie auch weiterhin begleiten.
