Bye-bye, barbie: aqua lösen sich nach 30 jahren auf!
Schock in der Musikwelt: Die Kult-Gruppe Aqua, unvergessen für ihren Welthit „Barbie Girl“, hat sich aufgelöst. Nach drei Jahrzehnten voller Hits und unzähliger Bühnenauftritte geben Lene Nystrøm, René Dif, Søren Rasted und Claus Norreen die Trennung bekannt – ein Abschied, der viele Fans weltweit überrascht.

Ein vermächtnis aus plastik und pop
Die Dänen, die ihre musikalische Reise 1989 unter dem Namen Joyspeed begannen und sich 1995 zu Aqua formten, haben die Popkultur nachhaltig geprägt. „Barbie Girl“ aus dem Jahr 1997 katapultierte die Band auf die Spitze der internationalen Charts und machte sie zu einem Phänomen. Der eingängige Synthie-Sound und der provokante Text wurden zu einer Hymne einer ganzen Generation.
Doch der Weg zum Ruhm war nicht immer einfach. Nachdem Claus Norreen die Band 2016 verlassen hatte, um sich anderen Projekten zu widmen, kämpften Aqua weiter und lieferten ihren Fans mit Alben wie „Aquarius“ (2000) weitere Hits. Weltweit wurden schätzungsweise 33 Millionen Platten verkauft – ein beeindruckender Wert, der die Popularität der Band unterstreicht.
In einem emotionalen Post auf Instagram verabschiedeten sich die Musiker von ihren Fans. „Gli Aqua hanno rappresentato una parte importantissima delle nostre vite e insieme abbiamo avuto la possibilità di vivere esperienze che non avremmo mai osato sognare“, schrieben sie. Der Abschied ist offenbar wohlüberlegt und soll die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bewahren. „Questo sembra il momento giusto per dire addio, mentre i ricordi sono ancora vivi e l’amore per la musica, per la nostra storia e gli uni per gli altri resta intatto.“
Die Trennung kommt nicht völlig überraschend, denn Aqua hatte bereits 2001 für einige Zeit ihre gemeinsame Arbeit eingestellt, bevor sie 2007 mit einem Greatest-Hits-Album und neuen Songs zurückkehrten. Ob dieser Abschied endgültig ist, bleibt abzuwarten, doch die Worte der Band deuten auf ein definitives Ende einer Ära hin. Die Melodie von „Barbie Girl“ mag im Radio weiter erklingen, aber die Bühnen sind nun leer.
