Musetti: wimbledon in gefahr – peinliche muskelverletzung droht karriere-rückschlag!
Ein Schock für den italienischen Tennis-Sport: Lorenzo Musetti, einst Weltranglisten-Fünfter, muss auch das ATP-Turnier in Queens auslassen. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Comeback nach einer hartnäckigen Muskelverletzung ist damit erneut gestorben – und die Teilnahme an Wimbledon steht nun fraglich.

Die saison der verletzungen: ein teufelskreis
Musetti plagt sich seit dem Masters 1000 Turnier in Rom mit einem Riss im Musculus Rectus Femoris, dem geraden Oberschenkelmuskel, zweiten Grades. Die Verletzung, die sich bereits im dritten Satz gegen Cerundolo zeigte und in der folgenden Niederlage gegen Ruud deutlich wurde, erinnert schmerzlich an den Vorfall bei den Australian Open. Damals musste er im Viertelfinale gegen Novak Djokovic aufgeben, als er bereits mit zwei Sätzen führte – ein Moment, der ihm die Chance auf Platz drei in der Weltrangliste kostete.
Die Enttäuschung ist groß. Erinnern wir uns: Im vergangenen Jahr hatte Musetti bereits das Queen's-Turnier verpasst und kam dann auch in Wimbledon nicht optimal auf Touren. Ein früher Ausscheiden im ersten Runde gegen Basilashvili ließ den Fans bereits erahnen, dass etwas nicht stimmte. Dieses Jahr scheint sich die Geschichte zu wiederholen.
Was das besonders bitter macht: Musetti hat sich weder für die Turniere in Mallorca noch in Eastbourne angemeldet, die als ideale Vorbereitung für Wimbledon dienen könnten. Sollte er tatsächlich rechtzeitig fit werden, müsste er direkt im Wimbledon-Hauptfeld ins Turnier einsteigen, ohne zuvor auf Rasen gespielt zu haben – ein gewaltiger Nachteil. Über einen Monat lang war Musetti von jeglicher Wettkampfaktivität ferngehalten.
Die Frage, ob der junge Italiener zwei Grand-Slam-Turniere in Folge verpassen wird, hängt nun von seinem Genesungsprozess ab. Der Druck ist enorm, denn seine Karriere steht auf dem Spiel. Es bleibt zu hoffen, dass Musetti seine Fitnessprobleme in den Griff bekommt und nicht erneut am Scheideweg steht. Die Fans und der italienische Tennis-Sport zählen auf ihn.
