Murray raus! cardinals kappen millionen-traum – nfl-shake-up vor free agency
Phoenix – Die Cardinals haben ihren Ex-No-1-Pick kurz vor dem neuen Liga-Jahr fallen gelassen. Kyler Murray fliegt, 19,5 Millionen Dollar garantiertes Gehalt für 2027 bleiben in der Kasse. Eine 77-jährige Titeldürsterei bleibt offen, der neue Head Coach Mike LaFeller darf neu malen.
Der Schnitt kommt zwei Tage vor dem Beginn der Verhandlungsfrist für Free Agents. Murray selbst nahm es stoisch: „Es tut mir leid, dass ich uns enttäuscht habe“, schrieb er auf X. Die Zahlen sprechen lauter: ein einziger Playoff-Auftritt 2022, sofortige K.o.-Runde, 121 Touchdown-Pässe bei 60 Interceptions. Verletzungspech und mangelnde Kontinuität nagten an der einstigen Hoffnungsträger-Story.
Jacoby brissett rückt in den fokus
Der 33-jährige Veteran war schon 2025 Ersatz, kennt das System und kostet einen Bruchteil. Für Arizona ist das mehr als ein Stellenwechsel – es ist ein Reset mit Cash-Vorteil. Die Entlassung spart nicht nur Kapital, sondern schafft Raum für neue Impulse. Brissett bringt Erfahrung, keine Pro-Bowl-Explosion, aber Stabilität.
Der Markt reagiert sofort. Teams mit Quarterback-Fragezeichen – Giants, Steelers, vielleicht sogar die Rams – beobachten Murrays Lage. Seine Mobilität ist intakt, der Arm noch lebendig. Die Frage lautet nicht mehr „ob“, sondern „für wie viel und wo“ der 28-Jährige unterschreibt.

Franchise-tag-wirbel parallel
Während Murray frei ist, sichern sich andere Klubs ihre Stars. Die Cowboys halten Wide Receiver George Pickens, die Jets setzen Running Back Breece Hall unter Kurzfrist-Kontrolle, die Falcons ziehen Tight End Kyle Pitts zurück. Colts-Quarterback Daniel Jones erhält den Transition Tag – ein halber Schutz mit Verhandlungsoption.
Die Uhr tickt auch für Kenneth Walker und Trey Hendrickson. Seattle und Cincinnati ließen die Deadline verstreichen, jetzt dürfen sie sich frei verhandeln. Walker war Super-Bowl-MVP, Hendrickson Elite-Pass-Rusher – beide könnten den Markt durcheinanderwirbeln.
Für die Cardinals beginnt eine Ära ohne Murray, mit mehr Flexibilität und einem Saisonziel, das lautet: Kasse und Kader neu ordnen. Die Fans in Glendale werden nicht lange trauern – sie fordern Ergebnisse. Murrays Kapitel endet mit ernstem Ton, doch die NFL dreht sich unbeirrbar weiter. Der nächste Pass kommt bestimmt – nur nicht mehr in Cardinal-Rot.
