Mühlhaus rückt nach: dfb-comeback nach überraschendem ausfall!
Ein überraschender Wechsel im DFB-Team: Larissa Mühlhaus von Werder Bremen steht vor ihrem Comeback in der Nationalmannschaft. Eigentlich hatte Bundestrainer Christian Wück die Stürmerin für die kommenden Partien übersehen, doch die verletzungsbedingte Absage von Cora Zicai öffnet ihr nun unerwartet die Tür zum A-Kader.
Die debütsaison und der plötzliche rückzieher
Mühlhaus hatte im März ihr beeindruckendes Debüt im DFB-Trikot gegeben und beim klaren 5:0-Sieg gegen Slowenien direkt ein Tor erzielt. Die Erwartungen waren hoch, doch Wück hatte entschieden, die 23-Jährige kurz darauf in der U23-Nationalmannschaft Spielpraxis sammeln zu lassen. Ein strategischer Fehler, wie sich nun herausstellt.
Die Nominierung erfolgte am Ostermontag, ein schneller Handlungsbedarf angesichts der Verletzung von Zicai. Die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich (14. und 18. April) werden für Mühlhaus nun zur Chance, sich erneut zu beweisen und ihren Platz im Team zu festigen. Es bleibt abzuwarten, ob sie die Chance nutzen kann.

Werder-frauen im fokus: ein blick zurück
Mühlhaus’ Nominierung ist nicht nur ein Erfolg für die Spielerin selbst, sondern auch für Werder Bremen. Sie ist die erste Spielerin des Vereins, die überhaupt in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen wurde – ein Beweis für die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs in der Hansestadt. Die Leistungen der Werder-Frauen haben in der vergangenen Saison für Furore gesorgt, und Mühlhaus’ Durchbruch ist ein weiterer Höhepunkt.
Die Entscheidung von Wück, Mühlhaus doch noch zu nominieren, ist ein klarer Beweis dafür, dass Talent und Leistung letztendlich zählen. Ob das bedeutet, dass die U23-Pläne über Bord geworfen wurden, bleibt abzuwarten. Fest steht: Larissa Mühlhaus hat die Chance, ihre Klasse im DFB-Team unter Beweis zu stellen. Die Fans dürfen gespannt sein.
