MT Melsungen besiegt TBV Lemgo Lippe in der Daikin Handball-Bundesliga
Der 28:22-sieg der mt melsungen gegen den tbv lemgo lippe
In der Daikin Handball-Bundesliga hat die MT Melsungen den TBV Lemgo Lippe mit 28:22 besiegt.
Nachspiel nach der partie
Nach der Partie gab
es ein Nachspiel. Lemgos Trainer Florian Kehrmann (48) kritisierte die Leistung der Schiedsrichter-Brüder Christan und Fabian vom Dorff (beide aus Kaarst).Bemängelte entscheidung
Die Schiedsrichter-Brüder vom Dorff hatten Melsungens Abwehrchef Adrian Sipos (35) in der 53. Minute mit Rot vom Platz gestellt. Sipos hatte Lemgos österreichischen Spielmacher Lukas Hutecek (25) mit der linken Hand voll im Gesicht getroffen.
Kehrmanns kritik
Kehrmann fand die Entscheidung der Schiedsrichter zu weich. Er meinte, die Aktion von Sipos sei nicht Rot, sondern Blau gewesen, weil sie absichtlich gewesen sei.
Handball-regeln
Im Handball bedeutet eine Rote Karte die Disqualifikation für das laufende Spiel, sie zieht keine Sperre nach sich. Eine Blaue Karte für besonders schwere Vergehen zieht mindestens ein Spiel Sperre nach sich, unter Umständen sogar mehr.
Kehrmanns einschätzung
Kehrmann machte seinen Spielern keinen Vorwurf, sie hätten alles reingehauen. Er kritisierte jedoch, dass die Schiedsrichter die Intensität des Spiels nicht kanalisiert hätten.
Sipos' aktion
Sipos' Aktion, bei der er Hutecek mit der linken Hand voll im Gesicht getroffen hatte, wurde von den Schiedsrichtern als Rot gewertet. Kehrmann fand diese Entscheidung zu mild.
Kehrmanns fazit
Kehrmann betonte, dass solche Aktionen im Handball nicht passieren sollten. Er wolle so etwas nicht sehen und kritisierte die Schiedsrichter für ihre Entscheidung.
