Möregardh bleibt in saarbrücken – königsklasse bekommt ihren unbesiegten zurück

Truls Möregardh schlägt weiter für den 1. FC Saarbrücken auf. Der schwedische Weltranglisten-Zweite verlängert seinen Vertrag und jagt als Titelverteidiger die nächste Champions-League-Trophäe.

Die Nachricht schlug am Montagnachmittag ein wie ein Topspin auf Speed-Gummi: Möregardh bleibt. Der 24-Jährige, der in der laufenden Saison in der Königsklasse noch kein Einzel verlor, trägt auch 2026/27 das Trikot des deutschen Rekordmeisters. Für Nicolas Barrois, Organisationsleiter des FCS, ist das »ein Pflichtschlag, kein Geschenk«. Der Schwede sei »Kreativmotor und Teamplayer in einem«, jemand, der den Ball so schnell dreht, dass selbst die Zeit kurz innehalten muss.

Barrois zieht die karte möregardh – und hat das finale schon im visier

Barrois zieht die karte möregardh – und hat das finale schon im visier

»Wir wollen nicht nur das Final Four 2026 erreichen, wir wollen es dominieren«, sagt Barrois und klingt dabei wenig nach Manager, sehr nach Fan. Der Club habe alles aufgeboten, um den Vertrag vor dem Viertelfinale gegen Omonia Nikosia unter Dach und Fach zu bringen. Jetzt ist die Psyche frei, die Schlaghand noch schneller.

Möregardh selbst spricht mit der Gelassenheit eines Mannes, der weiß, dass er die beste Saison seiner Karriere gerade erst begonnen hat. »Der Titel war schön, aber ich spüre noch Luft nach oben«, sagt er und streicht sich dabei durch die blonden Haare, die in Saarbrücken inzwischen zum Kult-Status geworden sind. »2027 soll das nächste Foto mit dem Pokal entstehen – und diesmal lachen wir noch ein bisschen breiter.«

Die Konkurrez schlottert. Denn wer bisher dachte, der FCS sei nach dem Triumph von 2025 erst einmal satt, sieht sich belehrt: Der Schwede kommt, um zu bleiben – und zu gewinnen. Die Königsklasse bekommt ihren Unbesiegten zurück. Die Jagd beginnt von vorn.