Montero rettet valencia: euroliga-traum lebt!
Valencia Basket hat am Dienstagabend ein Herzstückspiel gegen Armani Mailand überlebt und damit den Einzug ins Viertelfinale der EuroLeague praktisch perfekt gemacht. Jean Montero, der dominikanische Guard, war der entscheidende Mann, der die Defensive seines Teams belebte und eine beeindruckende Aufholjagd einleitete. Ein Sieg, der die Fans im Roig Arena in Ekstase versetzte und die Ambitionen von Pedro Martínez untermauerte.
Die erste hälfte: ein offener schlagabtausch
Das Spiel begann vielversprechend für Valencia. Papi Badio und Jean Montero nutzten die anfängliche Nachlässigkeit der Mailänder Verteidigung und brachten ihr Team schnell in Führung. Doch Mailand ließ sich nicht entmutigen und hielt den Anschluss. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams mit einfachen Punkten zum Erfolg kamen. Die Defensive war weitestgehend passiv, und so schnellten die Zähler über das Parkett. Zach Leday zeigte sich vom Spiel hergelockt und sorgte für einen ausgeglichenen Spielstand.
Die ersten Minuten des zweiten Viertels zeigten, dass sich Valencia schwer tat, die Intensität zu erhöhen. Stattdessen schaffte es Mailand, die Räume zu nutzen und einen Vorsprung herauszuarbeiten. Josh Nebo dominierte unter dem Korb, und Armoni Brooks traf von der Dreierlinie. Pedro Martínez rief zur Pause auf, doch die Reaktion blieb aus. Die Mailänder konnten ihren Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen und sorgten für eine angespannte Atmosphäre im Roig Arena.

Monteros wendepunkt: defensive und leidenschaft
Der Wendepunkt des Spiels kam mit Jean Montero. Nach der Pause schien der junge Guard die Weichen neu zu stellen. Er forderte seine Mitspieler zur Defensivarbeit auf und mobilisierte die Fans. Mit einer beeindruckenden Leistung verbesserte er nicht nur die Verteidigung, sondern auch die Moral der gesamten Mannschaft. Das Publikum erwachte und begann, sein Team mit Leidenschaft anzufeuern.
Matt Costello und Badio nutzten den Schwung und brachten Valencia zurück ins Spiel. Jaime Pradilla, bis dato kaum aktiv, zeigte plötzlich seine Trefferquote und hielt die Mailänder unter Druck. Die Defensive der Gastgeber wurde immer kompakter, während die Mailänder begannen, Fehler zu machen. Die Reboundarbeit von Valencia sorgte dafür, dass Mailand kaum zu weiteren einfachen Punkten kam.
Badio vollendete die Wende mit einigen erfolgreichen Freiwürfen, und Valencia feierte einen wichtigen Sieg. Die Niederlage des FC Barcelona und der Real Madrid in der Parallelpartie machten die Clasificación für das Viertelfinale bereits rechnerisch perfekt.
Die Pleite bedeutet für Mailand, dass die Chancen auf einen Einzug in die Playoffs verpasst sind. Valencia hingegen kann sich auf eine starke Ausgangsposition für die kommenden Spiele freuen. Jean Montero hat mit seiner Leistung bewiesen, dass er ein Schlüsselspieler für das Team von Pedro Martínez ist. Es bleibt abzuwarten, ob Valencia diese Momentum nutzen kann, um in der EuroLeague Geschichte zu schreiben.
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