Moller stürmt nach madrid: ruud ist beeindruckt!

Madrid bebt! Der dänische Qualifikationssieger Elmer Moller hat mit seinem fulminanten Auftritt bei den Madrid Open für Aufsehen gesorgt und trifft nun auf den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner. Doch bevor die Tenniswelt die Begegnung verfolgt, gibt es bereits Gesprächsstoff: Casper Ruud, selbst ein Top-Spieler, ist von Mollers unorthodoxem Stil, insbesondere von seinem Linkshänder-Bagger, begeistert.

Ein schatten von rune, ein lichtblick für dänemark

Ein schatten von rune, ein lichtblick für dänemark

Moller, Jahrgang 2003, ist ein Hoffnungsträger für dänisches Tennis, insbesondere angesichts des jüngsten Karriereknies von Rune. Während er sich im Schatten seines berühmteren Landsmanns bewegte, hat er nun die Chance, im Rampenlicht zu stehen. Sein Weg nach Madrid war beeindruckend: Er überstand die Qualifikation ohne Satzverlust und besiegte dann im Hauptfeld Federico Cinà und Lorenzo Diallo.

Die Geschichte von Moller ist besonders interessant, wenn man bedenkt, dass er Ruud kürzlich mit einem Video von seinen Rückhand-Skills überraschte. „Ich muss zugeben, ich habe nicht viel von ihm gesehen“, gestand Ruud. „Aber ich habe mir seine Rückhand-Compilation angesehen, und ich war wirklich beeindruckt. Ich hätte gerne so eine gehabt!“ Die Aussage des Norwegers unterstreicht die außergewöhnliche Qualität des dänischen Spielers.

Ein Rückhand-Spektakel: Moller perfektionierte seinen zweihändigen Rückhand-Schlag in den letzten zwei Jahren vor allem im Challenger-Bereich, wo er vier Turniere auf rotem Untergrund gewann. Diese Oberfläche scheint ihm besonders entgegenzukommen, da er dort eine bemerkenswerte Beschleunigung von links aus entwickeln konnte. Ruuds Bewunderung ist nachvollziehbar: „Es sieht wirklich aggressiv aus. Ich hoffe, ich kann ihn bald live sehen.“

Die Begegnung mit Sinner verspricht ein spannendes Duell zu werden, insbesondere da Moller bereits Erfahrung mit Top-Spielern sammeln konnte. Bei der Coppa Davis in Marbella unterlag er zwar dem Spanier Munar, zeigte aber dennoch eine kämpferische Leistung. Seine Stärke liegt darin, während des Spiels klare Entscheidungen zu treffen und stets nach dem entscheidenden Schlag zu suchen – gegen Cinà gelangen ihm beispielsweise 28 Winner. Es bleibt abzuwarten, ob er gegen Sinner, einen Meister seines Fachs, seine Fähigkeiten voll entfalten kann.

Moller hat in Madrid bewiesen, dass er zu mehr als nur dem Qualifikationsbereich bereit ist. Er ist ein Spieler mit Potenzial, der die Tenniswelt vor eine neue Herausforderung stellt. Ob er Sinner besiegen kann, sei dahingestellt, aber eines ist sicher: er wird alles geben, um sein Team und sein Land stolz zu machen. Die Reise des jungen Dänen hat gerade erst begonnen und es bleibt zu hoffen, dass er die Chance nutzt, um sich im Tenniszirkus zu etablieren.

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