Zengas auftritt: modisches desaster oder neuer trend?

Die Champions League-Übertragungen von Sky und TV8 hatten gestern Abend ein überraschendes Highlight: Nicht die Spiele selbst, sondern das Outfit von Fußballlegende Walter Zenga sorgte für Gesprächsstoff – und das im Netz für zahlreiche Reaktionen.

Der ex-torwart als meme-ikone

Der ex-torwart als meme-ikone

Zenga, der die Partien als Experte kommentierte, präsentierte sich ohne Hemd, stattdessen mit einer blauen Jacke, einem weißen Shirt, einer Kette und einer lose um den Hals gebundenen Krawatte. Ein Look, der bei den Zuschauern für Verwunderung sorgte und prompt viral ging. Die sozialen Medien überschlugen sich unter dem Hashtag #ErmenelgildoZenga, einer ironischen Anspielung auf die Luxusmarke Ermenegildo Zegna. Einige Nutzer scherzten sogar mit der Idee, eine Fanseite zu gründen, die sich dem Nachahmen von Zengas modischem Auftritt widmet – mit dem Ziel, damit Frauenherzen zu erobern.

Die Diskussion im Netz brodelte: War es ein bewusster Versuch, mit einem ungewöhnlichen Look Aufmerksamkeit zu erregen und vielleicht sogar einen neuen Trend zu setzen? Oder handelte es sich um ein Versehen, eine vergessene Hemd in der Eile? Ein Nutzer spekulierte, Zenga habe möglicherweise ein Sandwich vor der Sendung gegessen und sich dann schlichtweg nicht mehr um sein Outfit gekümmert.

Die Wahl der Krawatte, locker um den Hals gebunden, wurde besonders hervorgehoben. Sie wirkte, so manche Kommentare, wie aus einem Abendessen, bei dem man ein paar Gläser zu viel intus hatte. Doch während keine italienischen Teams auf dem Platz standen, sorgte Zenga zumindest für ein Schmunzeln bei den Fans vor den Bildschirmen.

Es bleibt abzuwarten, ob Zengas modische Entscheidung tatsächlich eine neue Welle von Männern inspiriert, die Krawatte als modisches Accessoire über das Shirt zu tragen. Fest steht jedoch, dass der ehemalige Torwart von Cagliari und Inter für einige Stunden die Bildschirme und die sozialen Medien beherrschte – und zwar aus Gründen, die wenig mit Fußball zu tun haben.