Schweiz verpasst dem auswärtstrikot den pass-look – wm-gegner bekommen keine zeit zum atmen
Die Schweizer gehen als erste Nation an den Start: Noch bevor die anderen WM-Kandidaten ihre Koffer packen, enthüllt die Nati das Auswärtstrikot für 2026 – und schickt den Gegnern eine klare Botschaft. Granit Xhaka trägt den Look, der am Freitagmorgen in Basel ausgepackt wurde. Die Inspiration? Der Schweizer Reisepass. Das Motto: Grenzen sind nur für andere da.
Ein shirt, das karten spielt
Puma und der Schweizer Fussballverband (SFV) haben nicht einfach ein Trikot designed – sie haben eine Topographie geborgt. Die abstrahierte Gewässernetzkarte auf der Brust zeigt, wie Wasser von den Bergen in die 26 Kantone fließt und damit die Landesform prägt. Feine Kreuze erinnern an die Kartographie, aber auch daran, dass die Schweiz nicht nur neutral ist, sondern auch unberechenbar. Das Heimtrikot orientierte sich am Pass-Cover, das Auswärtstrikot an der Innenseite – ein Inside-Job also.
Die Premiere folgt Schlag auf Schlag: Freitag gegen Deutschland in Basel läuft das Heimdress, drei Tage später in Oslo gegen Norwegen das neue Away-Design. Die Testspiele sind keine Freundschaftspartien mehr, sondern Generalprobe für den März-Zusammenzug. Wer da noch zweifelt, verpasst den Anschluss.

Smilla vallotto und xhala liefern die soundbites
Smilla Vallotto, Nationalspielerin, findet: „Es hat eine starke Energie.“ Das reicht nicht als Quote, also packt sie nach: „Das Design spricht eine Generation an, die mutig, schnell und kreativ sein will.“ Kreativ ist hier kein Modewort, sondern Kampfvokabel. Denn die Schweiz will 2026 nicht nur dabei sein, sie will Räume aufreißen.
Granit Xhaka, Rekordnationalspieler und Kapitän, gibt sich modisch, nicht nostalgisch: „Das Shirt hat mir sofort gefallen, es ist modisch und modern.“ Nach fast 15 Jahren in der Nati weiß er, dass neue Farben keine Kosmetik sind, sondern Signal. „Wir wollen mit dem neuen Design auf dem Platz auffallen und Erfolge feiern.“ Auffallen ist Programm, denn wer auffällt, dominiert.
Der Weg des Wassers wird zum Weg des Teams. Von den Alpen über die Kantone bis ins WM-Stadion. Die Gegner sollen erkennen: Die Schweiz kommt nicht nur zum Spielen, sie kommt, um zu bleiben. Der Countdown läuft, der Pass ist ausgestellt. Jetzt muss nur noch der Gegner unterschreiben.
