Mississippi blockt ncaa: trinidad chambliss darf 2026 weitermachen

Trinidad Chambliss spielt – und das gleich doppelt. Der Supreme Court von Mississippi versiegelte der NCAA gestern die letzte Notbremse. Sein Urteil: Der Ole-Miss-Quarterback behält seine Extra-Saison und damit die Chance, 2026 erneut die SEC zu dominieren.

Die ncaa wollte entscheiden, das gericht sagte nein

Die NCAA argumentierte, nur sie dürfe über Eligibility-Fragen urteilen. Das oberste Gericht des Bundesstaates hörte 30 Minuten und winkte ab – das Februar-Urteil eines unteren Gerichts bleibt gültig. Chambliss’ Medical-Redshirt-Antrag war damals abgelehnt worden, weil die Statistik seiner Freshman-Year als „nicht ausreichend“ galt. Richter sahen das anders und gaben ihm eine fünfte Spielzeit, die nun zur sechsten werden darf.

Für Ole Miss ist das ein Jackpot. Chambliss war 2024 mit 3 937 Passing Yards, 22 Touchdowns und nur drei Interceptions der effizienteste QB der Liga. Ohne ihn hätte Lane Kiffin ein Riesenloch. Mit ihm ist der Playoff-Traum realistischer denn je.

Der kalender arbeitet für chambliss

Der kalender arbeitet für chambliss

Ein endgültiges Urteil kommt frühestens im Herbst. Die Saison beginnt Ende August. Die NCAA kann noch vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, doch selbst das dauert Monate. Chambliss trainiert seit Wochen mit dem Team, die playbook-Installation läuft auf Hochtouren. Sollte die NCAA doch noch gewinnen, wäre der Schaden für das Image immens: Ein Verband, der seine eigenen Athleten vor Gericht verliert, wirft kein gutes Licht auf das College-System.

Die Zahl, die bleibt: 3 937 Yards. Mehr als jeder andere SEC-QB, und das mit einer Offensive, die erst im dritten Jahr unter Kiffin läuft. Wenn Chambliss 2026 erneut aufläuft, jagt er nicht nur Rekorde – er jagt Geschichte.