Milik-pausen: juventus-angriff kracht erneut zusammen!
Ein Schock für Juventus und Trainer Luciano Spalletti: Arkadiusz Milik, gerade erst wieder in den Kader zurückgekehrt, hat sich erneut verletzt. Der polnische Stürmer muss nach einem Muskelfaserriss im Training voraussichtlich den Rest der Saison verpassen – eine herbe Enttäuschung für die Turiner, die dringend auf seine Treffsicherheit angewiesen sind.

Die lange leidensgeschichte des polen
Die Geschichte von Miliks Rückkehr ist alles andere als ein Märchen. Der Angreifer, der im August 2022 von Olympique Marseille zu Juventus wechselte, erlitt bereits am 7. Juni 2024 bei einem Länderspiel gegen die Ukraine eine Meniskusverletzung. Mehr als 550 Tage, die er zumeist der Bank und dem Umkleideraum fernbleiben musste. Die Eurocopa 2024 verpasste er ebenso wie die gesamte Saison 2024-2025 – eine Zäsur für seine Karriere.
Seine Reha wurde von weiteren muskulären Problemen geplagt, die seinen Comeback verzögerten. Erst im Dezember 2025 kehrte er in Teile des Mannschaftstrainings zurück. Sein erster Einsatz im Ligaspiel gegen Sassuolo am 21. März blieb mit lediglich 12 Minuten begrenzt, gefolgt von 24 Minuten gegen Genoa am 6. April. Ein Torerfolg fehlt ihm seit Mai 2024.
Doch nun der nächste Rückschlag: Ein Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel, zugefügt bei einem Training am gestrigen Dienstag. Die anschließenden Untersuchungen bestätigten die Verletzung. In etwa zehn Tagen stehen weitere Kontrollen an, um den genauen Heilungsprozess zu bestimmen.
Die Lage für Spalletti wird dadurch noch komplizierter. Mit der bereits bekannten Verletzung von Dusan Vlahovic fehlt dem Team ein wichtiger Stürmer. Die Frage ist: Wie soll Juventus ohne einen echten Torjäger die anspruchsvollen Ziele in der Liga und im Pokal erreichen?
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Milik war trotz seiner kurzen Einsatzzeit ein Hoffnungsträger. Seine fehlende Konstanz und nun die erneute Verletzung lassen jedoch Zweifel aufkommen, ob er jemals seine ursprüngliche Form wiederfinden wird. Juventus muss sich nun nach Alternativen umsehen, um den Angriff zu verstärken.
