Milano reagiert auf lorellos appell: eisstadion in sicht

Eilige reaktion auf den hilferuf des eiskunstläufers

Mailand gibt eine positive Antwort auf die Bitten von Riccardo Lorello, dem italienischen Eisschnellläufer und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen. Der Mailänder Bürgermeister Beppe Sala kündigte an, dass die Stadt ab Oktober eine Eisarena in den Räumlichkeiten der Fiera Mailand beherbergen wird. Dies ist eine vorübergehende Lösung, bevor in den nächsten zwei bis drei Jahren ein neues, dauerhaftes Eisstadion gebaut wird.

Politischer konsens für den eissport

Politischer konsens für den eissport

Die Ankündigung erfolgte gemeinsam durch Bürgermeister Sala, den Regionalpräsidenten Attilio Fontana, den Präsidenten der Fondazione Fiera, Giovanni Bozzetti, den Präsidenten von Fedeghiaccio, Andrea Gios, und den Präsidenten des CONI, Luciano Buonfiglio. Die politische Unterstützung für den Eissport in Mailand ist offensichtlich, und alle Beteiligten sind sich einig, dass die Stadt wieder eine Eisarena benötigt, um den Erfolg der Athleten zu fördern.

Vorübergehende lösung in der fiera mailand

Vorübergehende lösung in der fiera mailand

Nach dem Ende der Olympischen Winterspiele wird die Fiera Mailand ab Oktober eine Eisarena beherbergen, die dem olympischen Standard entspricht. Diese Lösung ermöglicht es den Athleten, weiter zu trainieren und Wettkämpfe auszurichten, während die Planung und der Bau eines neuen, modernen Eisstadions vorangetrieben werden.

Langfristige investition in eine neue eisarena

Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre soll ein neues Eisstadion in einem noch zu bestimmenden Gebiet Mailands errichtet werden. Diese langfristige Investition soll sicherstellen, dass Mailand auch in Zukunft ein Zentrum für den Eissport in Italien ist und den Athleten optimale Trainingsbedingungen bietet.

Hockey und eiskunstlauf in rho

Parallel dazu wird in Rho eine temporäre Eisarena gebaut, die sowohl für Eishockey als auch für Eiskunstlauf genutzt werden soll. Dies bietet eine zusätzliche Möglichkeit für Eissportler, ihre Sportart auszuüben und sich zu verbessern.

Lorellos appell: mangelnde infrastruktur in italien

Riccardo Lorello hatte zuvor auf die mangelnde Infrastruktur für den Eissport in Italien hingewiesen. „Wir haben nur zwei Eisbahnen in Italien, von denen eine derzeit gewartet oder umgebaut wird“, beklagte er. „Wir verbringen viele Tage außerhalb unseres Heimatlandes, was sehr schade ist.“ Bürgermeister Sala betonte, dass man nun mit Enthusiasmus handle, um den Zug nicht zu verpassen.

Ein wichtiger schritt für den italienischen eissport

Die Entscheidung für den Bau einer Eisarena in Mailand ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des italienischen Eissports. Sie wird nicht nur den Athleten bessere Trainingsbedingungen bieten, sondern auch dazu beitragen, das Interesse an dieser Sportart in der Bevölkerung zu steigern. Es ist ein positives Signal für die Zukunft des Eissports in Italien.

Video: lorellos bittere klage

Ein Video zeigt die verzweifelte Situation, in der sich die italienischen Eissportler befinden, da sie gezwungen sind, in Deutschland zu trainieren, aufgrund des Mangels an geeigneten Einrichtungen in Italien. Dieses Video hat maßgeblich zur aktuellen Entscheidung beigetragen.