Milan-angriff in der sommerpause: komplettumbau droht!

Ein Erdbeben im Mailänder Angriff könnte bereits diese Sommerpause bevorstehen. Die schwache Saisonbilanz hat die Projektionssicherheit für die aktuellen Spieler untergraben, und der neue Kader wird maßgeblich von den Einnahmen aus Abgängen abhängen. Marco Pasotto von der Gazzetta dello Sport analysiert die prekäre Lage und präsentiert mögliche Szenarien.

Santiago giménez und christopher nkunku: potenziell auf dem abgang

Santiago giménez und christopher nkunku: potenziell auf dem abgang

Die Namen Santiago Giménez und Christopher Nkunku fallen dabei besonders ins Gewicht. Theoretisch könnten beide Spieler auf dem Markt sein, obwohl ein kompletter Neuanfang im Sturm vorerst unwahrscheinlich ist. Doch die Realität sieht düster aus: Der Angriff des AC Mailand wirkt anfällig und könnte einer Generalüberholung bedürfen. Die Vereinsführung muss nun schnell festlegen, wer auf der Liste der möglichen Abgänge steht. Entscheidend wird dabei nicht nur die interne Bewertung der Spieler sein, sondern vor allem die Höhe der Angebote.

Die Finanzlage des Vereins ist hierbei ein entscheidender Faktor. Ein Großteil des Geldes, das durch Verkäufe generiert wird, soll direkt in neue Spieler investiert werden. Eine gute Portion – besser gesagt, der Großteil – des Budgets für die neue Saison ist somit an die Einnahmen aus Abgängen geknüpft. Die Notwendigkeit, Geld zu generieren, ist offensichtlich.

Auch wenn der AC Mailand es schaffen sollte, sich dank eines starken Angriffs für die Champions League zu qualifizieren, würde dies das Bild nicht grundlegend ändern. Denn selbst wenn die Offensive die Schwächen der Defensive kaschieren kann, bleibt die Tatsache bestehen, dass die Abwehrarbeit nicht überzeugt. Und genau deshalb stehen alle Spieler im Angriff in der Kritik, selbst diejenigen, von denen man eigentlich erwarten würde, dass sie die Basis für die Zukunft bilden.

Ein Spieler, dessen Abgang bereits feststeht, ist Füllkrug. Obwohl er theoretisch ein Schnäppchen für den Verein gewesen wäre – der Ausstiegsklausel liegt bei rund 5 Millionen Euro, zuzüglich seines Gehalts – hat er sich bisher nicht als Verstärkung erwiesen. Ein dauerhafter Partzeit-Einsatz hat seinen Leistungsstand ebenfalls nicht verbessert.

Auch Nkunku steht mit großer Wahrscheinlichkeit vor einem Abschied. Der Verein hatte gehofft, den