Mihambo holt neunten hallentitel – und sagt der wm ab

Neun Mal in Serie. Diese Zahl allein sagt alles über Malaika Mihambo und ihre Dominanz im deutschen Hallenweitsprung. In der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund sicherte sich die 32-Jährige vor 4000 Zuschauern mit 6,57 m erneut den nationalen Hallenmeistertitel – und das trotz einer Saison, die sie selbst als körperlich unbefriedigend bezeichnet.

Zittern bis zum vierten versuch

Zittern bis zum vierten versuch

Es war kein souveräner Spaziergang zur Goldmedaille. Nach einem ungültigen Sprung und einem weiteren, der mit 6,37 m noch nicht reichte, setzte Mihambo im vierten Durchgang die entscheidende Marke. Libby Buder (6,41 m) und Anna-Elisabeth Ehlers (6,35 m) blieben am Ende chancenlos – aber das Ergebnis hätte enger ausfallen können, als die Rangfolge vermuten lässt.

Ein Infekt in der Vorbereitung hatte die Tokio-Olympiasiegerin bei früheren Hallenauftritten in Düsseldorf und Karlsruhe deutlich gebremst. Die Trainingsleistungen seien top, sagte sie in der ARD, die Wettkämpfe hingegen „eher nicht