Miami zerschneidet den teuersten deal der nfl-geschichte: tua raus, 99 mio. dead cap
Die Miami Dolphins haben gerade einen Schnitt durch die Gehaltsliste gemacht, der die Liga erschüttert: Tua Tagovailoa fliegt trotz 54 Millionen garantiertem Gehalt – und hinterlässt ein 99-Millionen-Loch im Salary Cap. Kein Team hat jemals so viel Geld für einen einzigen Abschied verbrannt.
Der post-june-1-trick, der die katastrophe nur teilt
Die Buchhalter in Florida haben den Post-June-1-Mechanismus aktiviert, um das Desaster nicht auf einen Schlag zu erleben. 2026 schluckt Miami 67,4 Millionen Dollar totem Kapital, 2027 folgen weitere 31,8 Millionen. Die Rechnung läuft trotzdem auf historisch 99,2 Millionen hinaus – ein NFL-Rekord, der vermutlich jahrelang unangetastet bleibt.
Die Entlassung selbst war keine Überraschung mehr. Nachdem Jeff Hafley und Jon-Eric Sullivan das Ruder übernahmen, saß Tua in den letzten Saisonspielen bereits auf der Bank. Die neue Führung will frisches Blut unter Center, egal wie teuer die Trennung wird.

Tua wird zum schnäppchen – bezahlt von miami
Der ehemalige First-Round-Pick tritt nun den Free-Agent-Markt als vermeintlicher Verlierer an, ist aber plötzlich der heißeste Rabatt der Offseason. Weil die Dolphins seine garantierten 54 Millionen weitertragen, darf ihn ein neues Team für das Veteran-Minimum einstellen – ein gefundenes Fressen für Contender mit knapper Kappe.
Russell Wilson lieferte das Blaupaus-Beispiel: Nach seinem Cut in Denver spielte er in Pittsburgh für einen Apfel und ein Ei, während die Broncos die Hauptlast seines Vertrags stemmten. Gleiches droht nun Kyler Murray, und Tua könnte dieselbe Route einschlagen. Die Ironie: Das Team, das ihn loswird, finanziert seine nächste Chance.
Fazit: Die Dolphins kaufen sich für 99 Millionen Dollar die Freiheit, endlich einen Franchise-Quarterback zu suchen. Tua kauft sich für null Risiko die Chance auf eine zweite Karriere. Die Liga schaut fassungslos auf eine Rechnung, die nur Miami zahlt – und die alle anderen neidisch macht.
