Mexiko vor wm-chaos: liga gegen verband im star-streit!
Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika trübt sich für Mexiko zusehends. Ein heftiger Streit zwischen dem mexikanischen Fußballverband (FMF) und den Klubs der Liga MX droht, die Vorbereitung der Nationalmannschaft zu gefährden und den Ruf des Gastgeberlandes zu beschädigen.
Verband fordert spieler – klubs beharren auf liga-pflichtspielen
Der FMF hatte überraschend zur kurzfristigen Zusammenkunft der in Mexiko spielenden Nationalspieler aufgerufen, bereits am vergangenen Mittwochabend. Ziel war die Einleitung eines Trainingslagers, das die Vorbereitung auf das prestigeträchtige Turnier beginnen soll. Doch die Ankündigung kam zur Unruhe, da die Liga MX sich in der entscheidenden Phase der Saison befindet – Playoffs und CONCACAF Champions Cup stehen auf dem Programm. Ein Schachzug, der die Vereine empört.
Der Präsident von Deportivo Guadalajara, einem der größten Klubs des Landes, ging mit harten Worten gegen den Verband vor. Er betonte, dass Vereinbarungen nur dann Gültigkeit besitzen, wenn sie von allen Seiten eingehalten werden. „Unsere Spieler melden sich morgen in den Vereinsanlagen“, erklärte er auf X, womit er der Anweisung des FMF offen widersprach. Fünf Spieler von Guadalajara sind von der Maßnahme betroffen.
Die FIFA scheint die Situation ebenfalls genau zu beobachten. Berichten zufolge sollen zwölf der nominierten Spieler einen garantierten Platz im WM-Kader haben. Das bedeutet, dass Profis von Klubs wie Deportivo Toluca auf wichtige Spiele verzichten müssen, um ihre Teilnahme an der WM nicht zu gefährden. Die Situation ist brisant, da die Klubs die Spieler für ihre eigenen Wettbewerbe benötigen und die Einhaltung der FIFA-Regeln in Frage stellen.
Neben den in Mexiko aktiven Spielern sollen noch 14 weitere Profis aus Europa und anderen internationalen Ligen den endgültigen Kader von „El Tri“ komplettieren. Die Nationalmannschaft bestreitet in den kommenden Wochen Testspiele gegen Ghana (23. Mai), Australien (31. Mai) und Serbien (4. Juni), bevor am 11. Juni das Eröffnungsspiel gegen Südafrika in Mexiko-Stadt ansteht. Die Gruppe A umfasst außerdem Duelle mit Südkorea und Tschechien.
Die FIFA hat zudem ihre Sperre gegen den italienischen Funktionär Prestianni ausgeweitet, was die allgemeine Unruhe im internationalen Fußball weiter verstärkt. Die Frage, ob der Streit um die Abstellung der Spieler in Mexiko gelöst werden kann, bleibt offen und wirft einen Schatten auf das anstehende Großereignis. Es bleibt abzuwarten, ob der FMF seine Forderungen durchsetzen kann, ohne die Interessen der Klubs und die sportliche Integrität der Liga MX zu gefährden.

Die zeit drängt: kompromiss oder wm-streit?
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Es liegt an beiden Parteien, eine Lösung zu finden, die sowohl den Verpflichtungen gegenüber der FIFA als auch den Bedürfnissen der Vereine gerecht wird. Andernfalls droht ein Imageschaden für Mexiko als Gastgeberland und eine unnötige Belastung für die Nationalmannschaft vor dem Turnier.
