Messi-statue in kalkutta muss schon wieder abgebaut werden!

Ein halbes Jahr stand sie da, eine goldene Ikone des Weltfußballs, und nun schon wieder die Abrissbirne: Die Messi-Statue in Kalkutta ist erneut in die Kritik geraten. Indische Ingenieure sehen die Sicherheit der 21 Meter hohen Skulptur gefährdet und ordnen den Rückbau an. Ein Skandal für die indische Fußballfans und ein herber Schlag für die Erbauer.

Die instabilität des goldenen

Die instabilität des goldenen

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Laut Aussagen eines Abgeordneten des Bundesstaates Westbengalen „schwingt“ die Statue im Wind. Eine Begründung, die von Ingenieuren ernst genommen wird. Sie stufen die Konstruktion als unsicher ein, was zu der Entscheidung für den Rückbau geführt hat. Aktuell wird die Statue von Seilen gehalten, die über eine stark befahrene Straße gespannt sind – eine prekäre Situation, die dringenden Handlungsbedarf signalisierte.

Der pompöse Bau, der im Dezember im Rahmen von Messis „Goat Tour“ feierlich enthüllt wurde, kostete eine beträchtliche Summe. Die golden schimmernde Statue, die den argentinischen Superstar mit dem WM-Pokal von 2022 zeigt, sollte ein Denkmal für den Weltklassespieler und eine Attraktion für die Stadt werden. Doch nun steht die Statue wieder vor dem Aus – ein Lehrstück darüber, dass selbst die größten Helden nicht vor den Gesetzen der Physik und dem Zorn der Elemente gefeit sind.

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt für die Fans, die mit großer Vorfreude den Rückblick auf die „Goat Tour“ erwartet hatten. Der 38-jährige Messi, der am 16. Juni mit Argentinien gegen Algerien in die Mission Titelverteidigung bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada einsteigt, dürfte sich über die Schlagzeilen aus Indien weniger freuen. Es wird seine sechste WM-Teilnahme, und die Frage, ob er die fehlende Stabilität der Statue als Motivation für weitere Erfolge nutzen kann, bleibt offen.

Die genauen Umstände des Rückbaus sind noch unklar, aber eines ist sicher: Die Messi-Statue in Kalkutta hat gezeigt, dass selbst monumentale Projekte anfällig für unvorhergesehene Probleme sein können. Manchmal ist weniger mehr – und ein stabiles Fundament wichtiger als glänzendes Gold.