Menzies' comeback: handoperation überstanden, triumph in riesa!

Cameron Menzies, der schottische Darts-Profi, hat einen dramatischen Tiefpunkt überwunden. Nach dem frustrierten WM-Auftritt, bei dem er sich an der Hand verletzte, musste der 36-Jährige einer Operation unterzogen werden. Nun scheint er aber zurückzukehren – und das mit einem beeindruckenden Sieg in Riesa.

Die bittere wm-pleite und ihre folgen

Die Bilder gingen um die Welt: Menzies, außer sich vor Wut nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Charlie Manby, schlug frustriert auf den Tisch und hielt seine Hand in eine Art Fontäne. Die Folge war eine schmerzhafte Verletzung, die ihn lange plagte. „Ich spüre meine Finger jetzt tatsächlich wieder“, erklärte Menzies erleichtert im Gespräch mit Online Darts. Die Befürchtung, dass er den Gefühlsverlust möglicherweise nie wieder überwinden würde, lastete schwer auf ihm. Die Operation war letztlich der Versuch, diesen düsteren Ausblick abzuwenden.

Triumph in riesa: menzies zeigt seine rückkehr

Triumph in riesa: menzies zeigt seine rückkehr

Doch jetzt scheint sich die harte Arbeit auszuzahlen. Bei den International Darts Open in Riesa demonstrierte Menzies eindrucksvoll seine Rückkehr auf das höchste Niveau. Mit einem klaren 6:2-Sieg gegen den deutschen Top-Spieler Martin Schindler zeigte er, dass er wieder zu alter Stärke gefunden hat. Auch gegen James Wade behielt er die Oberhand, bevor er sich erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger Ross Smith geschlagen geben musste. Die Rückkehr des Gefühls in seinen Fingern war deutlich spürbar.

Obwohl Menzies zugibt, dass ihm die Kälte bei den Verletzungen noch immer zu schaffen macht, ist er sichtlich optimistisch. Das Turnier in Riesa war mehr als nur ein Erfolg auf der Dartscheibe – es war ein Beweis für seinen eisernen Willen und seine beeindruckende Widerstandsfähigkeit. Die Zuschauer sahen einen Kämpfer, der sich zurückgekämpft hat und nun bereit ist, neue Erfolge zu feiern.