Mendy-pechlurm: real droht personeller kollaps!

Ein Schrei der Verzweiflung hallte am Dienstagabend über Valdebebas: Ferland Mendy, erneut verletzt, humpelte vom Feld. Der Linksverteidiger erlitt im Spiel gegen einen vermeintlich leichten Gegner eine neue Verletzung, die die ohnehin angespannte Lage im Kader des Real Madrid weiter verschärft. Es ist das bereits fünfte Verletzungsunglück in dieser Saison für den französischen Nationalspieler.

Die verletzungshistorie belastet die abwehr

Die verletzungshistorie belastet die abwehr

Mendy, der in der letzten Saison das Copa del Rey-Finale verpasste, konnte seitdem kaum an seine Konstanz anknüpfen. Nur 448 Minuten Einsatzzeit stehen seit seinem Comeback am 26. November in Athen zu Buche. Doch seine Misere ist symptomatisch für eine Serie an Verletzungen, die den gesamten Verein in Atem hält. Carvajal fällt ebenfalls aus, und die Abwehrreihe des Blancos ist am Rande des Zusammenbruchs.

Die Zahlen sind alarmierend: Insgesamt zählte man in dieser Saison bereits 57 Verletzungen im Profikader. Hinzu kommen die 63 Verletzungen der Vorsaison, was eine erschreckende Bilanz von 120 Ausfällen in den letzten zwei Jahren ergibt. Diese anhaltende Belastung führt zu einer spürbaren Schwächung der Mannschaft und gefährdet die ambitionierten Ziele in Liga und Champions League.

Was niemand offen anspricht: Die Verletzungshäufigkeit ist nicht mehr nur Pech. Es stellt sich die Frage, ob das intensive Trainingsprogramm, die hohe Belastung durch die zahlreichen Spiele oder möglicherweise auch die medizinische Betreuung optimiert werden müssen. Denn die Häufung von Verletzungen, insbesondere bei Leistungsträgern wie Mendy, ist für einen Verein von Madrids Größe inakzeptabel.

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