Mendy: vom city-star zum supermarktbesuch in polen

Ein Luxusleben, sieben Vergewaltigungsvorwürfe, ein dramatischer Fall – und jetzt: Benjamin Mendy schiebt einen Einkaufswagen in einem polnischen Supermarkt. Der ehemalige Star von Manchester City scheint ein neues, deutlich bescheideneres Kapitel aufzuschlagen.

Der absturz eines fußballstars

Nur wenige erinnern sich noch an die Zeiten, als Benjamin Mendy mit einem Gehalt von 580.000 Euro pro Monat die Premier League dominierte. Der Linksverteidiger, der einst als einer der besten seiner Position galt, sah sich vor drei Jahren mit sieben schweren Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Nach einem langwierigen Prozess wurde er zwar freigesprochen, doch der Imageschaden und die Folgen für seine Karriere waren immens. Seine Zeit bei Manchester City endete abrupt und schmutzig.

Nach kurzen und wenig erfolgreichen Abstechern zu Lorient in Frankreich und dem FC Zürich in der Schweiz landete Mendy schließlich in Polen, beim Pogon Szczecin in der Ekstraklasa. Hier spielt er nun für lächerliche 11.500 Euro – ein jämmerlicher Vergleich zu seinem früheren Lebensstandard. Die Sun berichtete kürzlich, wie der 31-Jährige in einem Supermarkt in Szczecin gesehen wurde, wie er selbst einen Einkaufswagen schob. Ein Bild, das weit entfernt ist von dem des gefeierten Fußballstars.

Eine neue realität in polen

Eine neue realität in polen

Die polnische Liga scheint Mendy bisher nicht viel zu bieten. Verletzungen und eine Formkrise haben seine Einsatzzeiten stark eingeschränkt. Er ist mehr eine Marketing-Attraktion für den Pogon Szczecin als ein echter Leistungsträger auf dem Platz. Die Verantwortlichen scheinen vor allem von seinem Namen und seiner Bekanntheit zu profitieren, während er selbst kämpft, um wieder zu alter Stärke zu finden.

Anders als in seinen früheren Jahren, als ausschweifende Partys und ein luxuriöses Leben seinen Alltag prägten, scheint Mendy in Polen ein ruhigeres und bescheideneres Leben zu führen. Ob er in der Lage sein wird, sich dauerhaft in dieser neuen Realität zurechtzufinden und seine Karriere wieder in die Spur zu bringen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Zeiten des glitzernden Rampenlichts und des astronomischen Gehalts sind für Benjamin Mendy vorbei. Er muss sich mit einer ganz anderen Herausforderung auseinandersetzen – und das in einer kleinen polnischen Stadt, weit entfernt von den großen Fußballbühnen der Welt.