Medvedevs debakel in monte carlo: ein 'bagel' und ein wutausbruch
Ein Schock für die Tenniswelt: Daniil Medvedev, Zehnter der Weltrangliste, erlitt in Monte Carlo eine demütigende Niederlage gegen Matteo Berrettini – und das in nur 49 Minuten. Das Ergebnis: ein historischer Doppel-6:0-Sieg für den Italiener, ein 'Bagel', den Medvedev seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt hatte.
Die ursachen des russischen fiaskos
Medvedev wirkte von der ersten Sekunde an gefangen. Fünf Doppelfehler, eine erschreckende Quote von nur 36 Prozent bei seinem ersten Aufschlag und 27 unbedeckte Fehler zeigten eine Leistung weit unter seinem gewohnten Niveau. Der Russe geriet völlig aus der Fassung, als er den achten direkten Punktverlust in Folge kassierte. Sein Reaktion? Ein wütender Schlägerwurf, der die Frustration des Moments eindrucksvoll verdeutlichte. Die Zerstörung des Schlägers war mehr als nur ein Zeichen der Verzweiflung, sie war ein Spiegelbild eines Spiels, das komplett aus dem Ruder lief.

Berrettinis glanzleistung: ein karrierehöhepunkt?
Auf der anderen Seite des Netzes brillierte Berrettini. Erneut ohne Satzverlust gegen Bautista in der Vorrunde – dessen Aufgabe wegen einer Verletzung im ersten Satz bei einem Stand von 4:0 den weiteren Verlauf verkürzte – demonstrierte er eine beeindruckende Form. „Es war ein seltsames Match“, kommentierte Berrettini nach dem Spiel. „Ich habe nicht erwartet, so gut zu spielen und Medvedev so zu kämpfen. Es war sein erstes Match auf Sand, das merkte man. Aber ich habe sehr gut gespielt, wahrscheinlich eine der besten Leistungen meiner Karriere. Ich habe mich gut gefühlt, die Bälle sind gut gekommen, und ich habe meine Konzentration bewahrt.“
Die Dominanz Berrettinis ist frappierend. Er zeigte eine Präzision und einen Fokus, die Medvedev schlichtweg nicht entgegnen konnte. Die Frage, die sich nun stellt: Ist dies der Beginn einer neuen Ära auf Sand?
