Mcgregor kehrt zurück: kann er wirklich holloway bezwingen?
Las Vegas bebt! Conor McGregor ist zurück im Octagon, und mit ihm die unberechenbare Energie, die den gesamten Sport verändert. Sein Kampf gegen Max Holloway am 11. Juli im Rahmen der International Fight Week verspricht ein Spektakel zu werden, das die Welt in Atem hält – und die Frage aufwirft: Ist ‘The Notorious’ nach seiner langen Abwesenheit noch zur alten Stärke zurückgekehrt?
Makhachews überraschende zustimmung
Interessant ist die Reaktion von Islam Makhachev, dem aktuellen Weltergewichtschampion der UFC. Man hätte erwartet, dass der enge Freund und Trainer von Khabib Nurmagomedov, dessen bittere Rivalität mit McGregor in der MMA-Geschichte unvergessen ist, das Comeback des irischen Superstars skeptisch beurteilt. Doch Makhachev überraschte mit einer unerwartet wohlwollenden Einschätzung. “Sein Comeback ist gut, er ist ein großer Name für unseren Sport, aber er hat einen harten Gegner vor sich”, sagte er in einem Interview bei UFC on TNT Sports während des Champions-League-Finales. Diese Worte sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass McGregor für Dagestaner Kämpfer lange Zeit der Erzfeind Nummer eins war.
Das Comeback eines Mythos McGregor ist zweifellos die größte Superstar der UFC-Geschichte. Sein Name allein verkauft Tickets und zieht Millionen von Zuschauern an. Doch die letzten Jahre waren von Kontroversen und Verletzungen geprägt. Ein schwerer Beinbruch im Jahr 2021 gegen Dustin Poirier ließ Zweifel aufkommen, ob er jemals wieder auf das gleiche Niveau zurückkehren könnte. Seine zahlreichen außersportlichen Eskapaden haben seinen Ruf zusätzlich beschädigt.

Holloway als gefährlicher gegner
Max Holloway hingegen ist alles andere als ein leichter Gegner. Er ist ein erfahrener Kämpfer, der sich durch seine unermüdliche Arbeitsmoral und seine beeindruckende Kondition auszeichnet. Auch wenn er in seinen letzten Kämpfen Niederlagen einstecken musste, gehört er weiterhin zu den Top-Athleten der Gewichtsklasse. Er hat bereits mit den besten Namen des Featherweight und Lightweight Divisions gekämpft, Titelkämpfe bestritten und als BMF-Champion seine Klasse bewiesen. Die Tatsache, dass er McGregor in sein Fachgebiet einlädt, macht ihn zu einem besonders gefährlichen Herausforderer.
Es mag verlockend sein, Makhatchews Analyse als Ausdruck von Respekt zu werten, doch die Wahrheit ist, dass McGregor in einer ganz anderen Liga spielt als noch vor ein paar Jahren. Seine explosiven Bewegungen, die blitzschnellen Konter – all das scheint verblasst zu sein. Aber unterschätzen sollte man ihn nicht. McGregor ist ein Kämpfer, der immer wieder überraschen kann. Seine einzigartige Kampfweise ist schwer vorherzusagen, und eine einzige, perfekt getimte Schlagkampfe kann den Ausgang des Kampfes verändern. Denn eines ist klar: Selbst ein angeschlagener Conor McGregor ist eine Bedrohung für jeden Gegner.
Die Wettquoten mögen gegen ihn sprechen, aber in der Welt des Mixed Martial Arts ist alles möglich. Und solange Conor McGregor im Octagon steht, ist die Spannung garantiert. Die Frage ist nicht, ob er gewinnen kann, sondern wie er den Kampf gestalten wird – und ob ‘Blessed’ Holloway wider Erwarten die Rechnung präsentiert bekommen wird.
