Mbappé-kritik: arbeloa reagiert – und deutet mourinho an!
Madrid – Die Stimmung im Bernabéu ist alles andere als rosig. Nach der enttäuschenden Saison und dem Aus im Champions League-Viertelfinale kommt nun auch noch offene Kritik von Superstar Kylian Mbappé an Trainer Álvaro Arbeloa. Der Franzose hatte angedeutet, dass er im Kader nur als vierte Wahl gesehen werde – eine Aussage, die für ordentlich Wirbel gesorgt hat.
Arbeloa nimmt mbappés unmut zur kenntnis
Arbeloa selbst scheint die Situation gelassen zu nehmen. „Ich habe ihm gesagt, er solle ruhig bleiben“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel gegen Sevilla. „Ich verstehe seine Frustration, wenn er nicht spielt. Jeder Spieler möchte regelmäßig auf dem Platz stehen. Aber ich bin selbst ein ehemaliger Spieler und weiß, wie es sich anfühlt, wenn man auf die Bank muss.“ Die Schlagzeilen, die Mbappés Äußerungen verursachen, seien zwar „normal“, aber letztlich nicht weiter tragisch.
Die Degradierung des Franzosen? Arbeloa wischte diese Behauptung beiseite. Er betonte sein Verständnis für Mbappés Situation und versicherte, dass seine Beziehung zu dem französischen Weltstar „unverändert“ sei. „Kylian ist nicht glücklich, wenn er nicht spielt – und das finde ich gut. Ich würde es nicht verstehen, wenn er es nicht wäre.“

Mourinho-comeback?
Doch die eigentliche Überraschung in Arbeloas Aussagen war ein anderer Punkt. Der Trainer, dessen Zeit am Bernabéu nach dieser Saison wohl endet, äußerte sich enthusiastisch über ein mögliches Comeback von José Mourinho. „Wenn er nächstes Jahr zurückkommt, würde ich mich sehr freuen, ihn wieder bei uns zu sehen“, sagte Arbeloa. „Für mich als ehemaligen Spieler und als Madridista ist José Mourinho die Nummer eins.“ Mourinho, der zwischen 2010 und 2013 bereits für Real Madrid tätig war und aktuell Benfica Lissabon trainiert, wird bereits seit Wochen als Top-Kandidat für die Nachfolge gehandelt.
Die Gerüchte um ein Mourinho-Comeback verdichten sich, während die Königlichen in einer Krise stecken. Ob Mbappés Kritik und Arbeloas Aussagen über Mourinho den Druck auf den Trainer weiter erhöhen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht: In Madrid herrscht Aufbruchstimmung – und die Zukunft des Vereins könnte eng mit dem Portugiesen verbunden sein.
