Kirk trifft, doch großbritannien verliert: eisbären-star in wm-duell
Zürich – Liam Kirk, der gefürchtete Torjäger der Eisbären Berlin, hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz zwar sein zehntes A-WM-Tor erzielt, doch es reichte nicht, um Großbritannien vor einer knappen Niederlage gegen Österreich zu bewahren. Das Team des Aufsteigers musste sich mit 2:5 geschlagen geben und offenbarte dabei deutliche Schwächen in der Defensive.

Österreich nutzt überzahl – kirk trifft zu spät
Die Partie in Zürich verlief für Großbritannien alles andere als optimal. Bereits im ersten Drittel kassierten sie drei Gegentore, wobei Peter Schneider mit einem Doppelpack die Weichen für den österreichischen Sieg stellte. Kirk gelang in der 17. Minute der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 2:3, doch die Hoffnung auf ein Comeback blieb unbegründet. Österreich dominierte das Spielgeschehen und baute den Vorsprung im zweiten und dritten Drittel weiter aus.
Die Leistung der österreichischen Mannschaft ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass sie bereits im Vorjahr überraschend das Viertelfinale erreichten. Ihre taktische Disziplin und die individuelle Klasse einzelner Spieler waren der Schlüssel zum Erfolg. Großbritannien hingegen wirkte verunsichert und konnte die Angriffsbemühungen der Österreicher kaum abwehren.
Kirk, der Torschützenkönig der DEL, zeigte zwar einmal mehr seine Torgefahr, doch auch er konnte das Team nicht vor dem Abgrund bewahren. Seine Leistung ist zwar individuell herausragend, doch im Teamspiel muss noch deutlich verbessert werden. Die Defensive der Briten muss dringend geschlossen werden, wenn sie in den kommenden Spielen gegen Deutschland und andere starke Gegner bestehen wollen.
Das Duell zwischen Deutschland und Großbritannien am 23. Mai verspricht Spannung, insbesondere da auch das deutsche Team in der Vorrundengruppe A noch um den Gruppensieg kämpft. Zwei Tage später trifft Deutschland dann auf Österreich, was ein weiteres brisantes Spiel verspricht. Die WM in der Schweiz hat bereits jetzt für einige Überraschungen gesorgt und zeigt, dass es in der Welt des Eishockeys keine einfachen Siege gibt.
