Mbappé und yamal: neue fußball-markenkönige übertrumpfen ronaldo und messi!

Die Welt des Fußballs staunt: Kylian Mbappé und Lamine Yamal haben im Schatten des WM-Turniers in den USA, Mexiko und Kanada einen überraschenden Coup gelandet. Die beiden jungen Stars haben Cristiano Ronaldo und Lionel Messi nicht nur sportlich überholt, sondern auch im Bereich der Markenrechte – ein Bereich, der für Top-Athleten heute genauso wichtig ist wie Tore und Titel.

Ein luxusproblem: markenrechte im fußballgeschäft

Ein luxusproblem: markenrechte im fußballgeschäft

Noch vor vier Jahren dominierten Ronaldo und Messi die Liste der Fußballer mit den meisten geschützten Marken im europäischen Wirtschaftsraum. Doch die Zeiten haben sich geändert. Mbappé hat mit beeindruckenden 15 eingetragenen Marken einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht – und das ist kein Zufall. Dazu gehören nicht nur sein Name in verschiedenen Schreibweisen, sondern auch markante Aussagen, die zu seinem Image geworden sind, wie beispielsweise „Moi tu m'parles pas d'age“ (Mit mir redet man nicht über das Alter).

Die EUIPO, die zuständige Behörde in Alicante, wacht darüber, dass niemand auf Kosten der Popularität dieser Stars unerlaubt Profit schlägt. Mbappé hat sogar eine stilisierte Darstellung seiner ikonischen Siegespose schützen lassen: die Arme verschränkt, ein breites Lächeln, die Hände in den Achseln – ein Bild, das Fußballfans auf der ganzen Welt kennen.

Lamine Yamal, der gerade erst 19 Jahre alt ist, folgt dicht auf den Fersen mit sieben eingetragenen Marken. Besonders interessant ist die Marke „304“, die auf den Postleitzahl seines Heimatviertels Rocafonda in Mataró bei Barcelona verweist. Er hat diese Zahl nicht nur in Ziffernform, sondern auch als grafische Darstellung schützen lassen, wobei er seine Finger geschickt einsetzt, um die Ziffern 3, 0 und 4 darzustellen – ein cleverer Schachzug, um seine Identität zu festigen.

Messi und Cristiano Ronaldo müssen sich mit jeweils sieben beziehungsweise sechs Marken begnügen. Vinícius Júnior, der brasilianische Star von Real Madrid, liegt mit fünf Marken im Mittelfeld. Cole Palmer, ein weiteres aufstrebendes Talent, hat ebenfalls vier Marken gesichert, darunter auch eine für seine Siegespose „cold Palmer“ und ein Nahaufnahme seines Gesichtes. Auch Jude Bellingham und Jamal Musiala, ebenfalls Leistungsträger ihrer Teams, haben jeweils vier Marken hinter sich.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Wettbewerb um Markenrechte im Fußball ist härter geworden. Es geht nicht mehr nur darum, Tore zu schießen, sondern auch darum, die eigene Marke zu schützen und zu vermarkten. Neymar Jr. und Karim Benzema liegen mit zwei Marken jeweils dahinter, während die georgische Sensation Jvicha Kvaratskhelia gerade erst dabei ist, seine Marken anzumelden.

Neben den Spielern zeigen auch immer mehr Trainer Interesse an der Sicherung ihrer Marken. Unai Emery, Arbeloa, Rafa Benítez, Fabio Capello, Jürgen Klopp und Kompany gehören zu den Strategen, die auf die Expertise der Euroagencia in Alicante setzen, um ihre Namen und Markenzeichen zu schützen. José Mourinho hat sogar seine legendäre Bezeichnung „The Special One“ schützen lassen – ein Beweis für das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung von Markenrechten im Fußballgeschäft.

Klar ist: Die Zeiten, in denen Fußballer sich nur auf ihr Können auf dem Platz konzentrieren mussten, sind vorbei. Der kommerzielle Wert eines Spielers hängt heute auch von der Stärke seiner Marke ab – und Mbappé und Yamal haben hier eine beeindruckende Vorarbeit geleistet.

Die jüngste Entwicklung zeigt, dass die nächste Generation von Fußballstars nicht nur sportlich, sondern auch geschäftlich klug agiert. Die Investition in Markenrechte ist eine Investition in die Zukunft – und ein Zeichen dafür, dass der Fußball immer mehr zum Unterhaltungs- und Wirtschaftszirkus wird, in dem es gilt, sich zu positionieren und zu behaupten.