Max langenhan kämpft mit schmerzen um olympia-gold im rodeln

Max langenhan kämpft mit schmerzen um olympia-gold im rodeln

Cortina d’Ampezzo – Der deutsche Rennrodler Max Langenhan führt nach zwei Durchgängen des olympischen Wettbewerbs in Cortina d’Ampezzo, muss aber mit heftigen Nackenschmerzen kämpfen. Seine Goldhoffnung stand kurz vor dem Aus, doch dank intensiver medizinischer Behandlung konnte er an den Start gehen.

Start gefährdet: schmerzen machten teilnahme unsicher

„Ich bin heute Morgen um 4 Uhr aufgewacht und konnte mich überhaupt nicht bewegen“, berichtete der 26-Jährige nach seinen zwei Läufen gegenüber Sport1. „Ich dachte, ich fahre heute vielleicht gar nicht.“ Die Schmerzen waren so stark, dass sein Start im Wettbewerb ernsthaft gefährdet war. Doch die medizinische Abteilung des Teams leistete hervorragende Arbeit.

Intensive behandlung durch medizinische abteilung

Intensive behandlung durch medizinische abteilung

„Die medizinische Abteilung hat wirklich großartige Arbeit geleistet“, lobte Langenhan. Ärzte und Physiotherapeuten behandelten seinen Nacken fast sechs Stunden lang, um ihn startfähig zu machen. „Ich weiß nicht, warum ich mich verlegen habe. Ich muss gleich nochmal auf die Liege, damit es für die Nacht und für morgen besser wird“, so der sichtlich gezeichnete Athlet.

Streckenrekord trotz schmerzen

Trotz der Schmerzen zeigte Langenhan starke Leistungen und fuhr im ersten Durchgang sogar einen neuen Streckenrekord auf der anspruchsvollen Bahn in Cortina. Er führte den Wettbewerb an, doch die Schmerzen beeinträchtigten seine Läufe. „Ich konnte nicht ordentlich starten, die Startzeiten nerven mich, aber am Ende ging heute nicht mehr“, gestand er.

Aktuelle zwischenstände und ausblick auf sonntag

Nach zwei Durchgängen liegt Max Langenhan vor dem Österreicher Jonas Müller (+0,162 Sekunden) und dem Italiener Dominik Fischnaller (+0,298 Sekunden). Die Entscheidung fällt am Sonntag mit den beiden finalen Läufen (ab 17 Uhr im LIVETICKER). Langenhan hofft, dass sich seine Schmerzen bis dahin gelindern werden.

Keine euphorie trotz führung

Trotz seiner Führung verfiel der 26-Jährige noch nicht in Euphorie. „Das Zwischenergebnis ist okay, aber hätte besser sein können. Gut ins olympische Rennen zu starten war mir wichtig. Ich hatte mir vorgenommen, vier perfekte Läufe zu haben. Morgen habe ich zumindest noch die Chance auf zwei“, sagte er bescheiden.

Erste olympia-medaille in reichweite

Für Max Langenhan steht am Sonntag die Chance auf seine erste olympische Medaille bevor. Auf der 1,8 Kilometer langen Bahn ist noch alles offen, und ein spannendes Finale ist zu erwarten. Die medizinische Betreuung wird entscheidend sein, um ihm zu ermöglichen, sein volles Potenzial zu zeigen.

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