Matthias ginter vor historischem bundesliga-jubiläum: ein fels in der freiburger abwehr
Matthias ginter steht vor dem 400. bundesliga-spiel
Am Samstag gegen Werder Bremen kann Matthias Ginter eine besondere Marke in der Bundesliga erreichen: Sein 400. Einsatz im deutschen Fußballoberhaus. Nur acht Spieler waren bei ihrem 400. Spiel jünger als der 32-jährige Abwehrspieler. Dies unterstreicht die beeindruckende Konstanz und Professionalität des Freiburger Eigengewächs.
Lob von klemens hartenbach
Klemens Hartenbach, der Sportdirektor des SC Freiburg, würdigt Ginters Karriere. Er erinnert sich an dessen „bahnbrechenden Einstieg“ im Januar 2012, als Ginter mit einem Tor zum 1:0-Sieg gegen Augsburg debütierte – ein Spiel, das auch das Debüt von Christian Streich als Cheftrainer markierte. „Matze hat schon ganz schön was erreicht“, so Hartenbach.

Julian schusters vertrauen
Auch Trainer Julian Schuster lobte seinen Abwehrchef kürzlich. „Für einen Trainer ist es immer wichtig, eine Achse zu haben, auf die man sich verlassen kann“, sagte Schuster. Ginter sei mit seiner körperlichen und mentalen Frische einer der stabilsten Spieler im Team. Seine Torgefährlichkeit und Kopfballstärke seien absolute Qualitäten.

Ginters beeindruckende statistiken
Derzeit steht Ginter bei bemerkenswerten fünf Assists in dieser Saison. Laut kicker-Noten (3,05) ist er der beste Feldspieler des SC Freiburg unter den Stammspielern. Insgesamt hat Ginter bereits 506 Pflichtspiele absolviert. Er war 2014 Weltmeister mit der Nationalmannschaft und gewann 2016 Olympia-Silber.

Ein vergleich mit anderen bundesliga-legenden
Ginter wird am Samstag mit 32 Jahren und 19 Tagen das 400. Bundesliga-Spiel bestreiten. Nur wenige Feldspieler und Torhüter waren bei ihrem 400. Einsatz jünger. So waren beispielsweise Karl-Heinz Körbel (1985) und Eike Immel (1991) jünger. Auch Größen wie Berti Vogts, Thomas Müller und Manuel Neuer waren älter, als sie die 400er-Marke erreichten.
Die bedeutung von ginters rückkehr
Hartenbach betonte, dass Ginters Rückkehr zum SC Freiburg dem Verein neues Leben eingehaucht habe. „Ohne dieses Tor wären wir vielleicht abgestiegen“, erinnerte er sich an Ginters entscheidendes Tor im Jahr 2012. Der Sportdirektor fügte hinzu, dass Ginter auch in Zukunft noch viel Potenzial habe und sich weiterentwickeln wolle.
Stabilität in der innenverteidigung
Zusammen mit Philipp Lienhart bildet Ginter eine der stabilsten Innenverteidiger-Duos der Liga. Ihre Stärke liegt in Klarheit, Klasse und Konzentration, auch wenn sie keine emotionalen Lautsprecher sind. Ginter scheut sich auch nicht, intern Kritik zu äußern, beispielsweise am Ballbesitzspiel der Mannschaft.
Ausblick auf die zukunft
Hartenbach ist zuversichtlich, dass Ginter seinen Ehrgeiz nicht bremsen wird. Er sieht dem Innenverteidiger noch weitere Meilensteine auf seinem Weg zu. Vor dem Spiel gegen Bremen gilt es, den ersten Schritt in den exklusiven 400er-Klub zu setzen.
