Matthäus schlägt alarm: usa-test offenbarte schwächen
Die Erleichterung über den Sieg gegen die USA im Testspiel währt kurz. Lothar Matthäus, der unerschrockene Mahner des deutschen Fußballs, hält die Leistung des DFB-Teams für mehr als nur eine Momentaufnahme – und schießt nach. Ein Ergebnis, das gut aussieht, kann trügerisch sein, so der frühere Weltmeister.

Die taktische disziplin fehlt noch
Matthäus‘ Klartext ist unmissverständlich: Die Mannschaft von Julian Nagelsmann hat zwar gewonnen, doch die gezeigte Leistung lässt Zweifel aufkommen. „Es war ein guter Sieg, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, so Matthäus gegenüber BILD. Besonders die taktische Flexibilität und Disziplin wirkten ausbaufähig. Die USA nutzten deutsche Nachlässigkeiten eiskalt aus, was Matthäus als deutliches Zeichen dafür wertet, dass die Defensive noch nicht auf dem erforderlichen Niveau ist. Die Abwehrarbeit war zu passiv, das Mittelfeld zu wenig präsent.
Lo que nadie cuenta ist die subtile Verunsicherung, die in einigen Spielern deutlich zu erkennen war. Nagelsmann muss nun schnellstmöglich Lösungen finden, um diese Schwächen zu beheben. Die kommenden Testspiele bieten hierfür eine wichtige Gelegenheit, bevor es ernst wird.
Die Zahl 2:0 auf der Anzeigetafel spiegelt nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wider. Die Amerikaner hätten durchaus ausgleichen können, wenn sie ihre Chancen konsequent genutzt hätten. Matthäus betont, dass der DFB-Team sich auf die bevorstehenden Herausforderungen in der Nations League und bei der EM 2024 konzentrieren muss. Die Leichtigkeit, mit der die USA Druck ausübten, sollte ein Weckruf sein. Es gilt, die Defensive zu stabilisieren und das Mittelfeld zu verstärken, um den Gegnern das Leben schwer zu machen. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um die nötigen Anpassungen vorzunehmen und das Team auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Die Zeit drängt.
