Masters 2026: nur drei spanier im augusta-feld – rahm der top-favorit?

Ein schmaler Tross spanischer Golfer wird 2026 beim Masters in augusta antreten. Nur drei Namen aus der iberischen Halbinsel sind unter den Teilnehmern, ein deutlicher Kontrast zu früheren Zeiten, als Spieler wie Severiano Ballesteros das Feld dominierten. Die Abwesenheit vieler spanischer Talente wirft Fragen auf, doch die drei vertretenen Spieler bringen beträchtliches Gewicht mit.

Die veteranen und der aufsteiger

Die veteranen und der aufsteiger

Zu den Teilnehmern gehören Jon Rahm, der Titelverteidiger von 2023 und zweifellos der größte Hoffnungsträger für Spanien. Sein Start in die LIV Golf Saison war schlichtweg herausragend: ein Sieg, drei zweite Plätze und ein fünfter Rang in fünf Turnieren sprechen eine deutliche Sprache. Bei seiner zehnten Teilnahme am Masters wird er versuchen, seine bereits vier Top-10-Ergebnisse zu toppen und seine Ambitionen zu beweisen. Sergio García, der Triumphgewinner von 2017, ist ebenfalls dabei. Er gestand kürzlich, nicht in Topform zu sein, zeigte aber auch, dass er bereit ist, zu kämpfen. Die Wahl des Namens „Azalea“ für seine Tochter ist ein klarer Beweis für die besondere Bedeutung, die er diesem Platz beimisst. Ein Mann, der mit viel Erfahrung und einem unbändigen Willen ins Rennen geht.

José María Olazábal, zweifacher Masters-Champion, komplettiert das Trio. Seine 37. Teilnahme am Masters ist ein Zeugnis seines unermüdlichen Engagements für den Sport. Nach seinem 60. Geburtstag hat er auf der Champions Tour beachtliche Erfolge gefeiert und ist voller Zuversicht. „Die Gefühle sind unglaublich. Dieser Ort ist für mich sehr besonders, für mein Herz. Ich habe hier wundervolle Erinnerungen gesammelt“, so Olazábal gegenüber der Presse. Seine Erfahrung und sein Wissen über das augusta National Golf Club werden sicherlich von unschätzbarem Wert sein, auch wenn seine körperliche Verfassung nicht mehr die von einst ist.

Die Bedeutung des Puttens Ein entscheidender Faktor bei diesem Jahr wird das Putten sein. augusta National ist bekannt für seine kniffligen Grüns, und ein guter Touch am Grün kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Sergio García muss hier besonders auf sich achten, denn seine Leistung mit dem Putter wird in dieser Woche entscheidend sein. Seine 103. Teilnahme ist ein bemerkenswerter Wert, der nur von dem europäischen Rekordhalter Bernhard Langer (111) übertroffen wird.

Während Tiger Woods und Phil Mickelson in diesem Jahr fehlen, wird die Konkurrenz um die begehrte Grüne Jacke dennoch hoch sein. Die drei spanischen Teilnehmer haben eine lange Tradition in augusta, und sie werden alles daran setzen, diese Fortzusetzen und ein weiteres Kapitel in der Geschichte des spanischen Golfsports zu schreiben. Es bleibt spannend, zu sehen, wer am Ende die Oberhand behält.