Martí setzt berlins e-prix-erfolg fort – und jagt das top 5!
Pepe Martí, der Rookie in der Formel E, hat erneut bewiesen, dass er zur Spitze gehört. Nach einem starken siebten Platz im E-Prix von Berlin untermauert der Pilot von CUPRA Kiro seinen Anspruch, in Zukunft regelmäßig zu punkten – und sogar mehr zu erreichen. Der junge Spanier ist auf dem besten Weg, die skeptischen Blicke der etablierten Fahrer zu verstummen.

Martís unaufhaltsamer aufstieg
Fünf von sechs beendeten Rennen mit Punkten – das spricht für sich. Nur ein unglücklicher Unfall in São Paulo verhinderte, dass diese Zahl noch höher ausfällt. Martí blickt optimistisch in die Zukunft, obwohl ihm die bittere Erkenntnis bewusst ist, dass er in Jeddah und auch heute in Berlin knapp am Top 5 vorbeischrammte. „Wir waren in Jeddah sehr nah dran, in Jarama verpassten wir eine Chance, und heute bin ich überzeugt, dass wir mit einem perfekten Rennen unter den Top 5 gewesen wären“, erklärte er nach dem Rennen.
Klassifikationsduelle im Visier Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbesserung in der Qualifikation. „Unser zentrales Ziel ist es nun, in die Duelle einzuziehen, wie es Ticktum schafft“, so Martí. „Er ist regelmäßig unter den Top 10 und sogar unter den Top 5. Mir fehlt da nur noch eine Zehntel, eine etwas bessere Kurvenfahrt, ein kleinerer Fehler.“ Dieser Punkt könnte entscheidend sein, um das nächste Level zu erreichen.
Martí zeigte in Berlin einmal mehr seine taktische Reife. Er fuhr bewusst etwas zurückhaltender, um Energie zu sparen und im späteren Rennverlauf anzugreifen. Doch ein unerwartetes Problem durchkreuzte seine Pläne: „Ich habe mich im Rennen sehr wohl gefühlt. Am Ende war ich sogar auf Augenhöhe mit Evans, aber dann ist ein Stück Plastik in den Kühler des Batteriepakets geraten. Das führte zu einer Überhitzung und Leistungsverlust. Sehr schade, auch wenn ich nicht weiß, ob es das Ergebnis letztendlich verändert hätte.“
Die Leistung von Martí ist ein Beweis dafür, dass Talent und eine kluge Strategie in der Formel E zu großem Erfolg führen können. Der junge Spanier hat sich als feste Größe etabliert und wird die kommenden Rennen mit Spannung verfolgt. Er hat bewiesen, dass er nicht nur punkten, sondern auch um die vorderen Positionen mitfahren kann. Und wer weiß, vielleicht sehen wir ihn bald sogar ganz oben auf dem Podium.
