Marokkos wm-hoffnung abde in höchster gefahr: aus für die weltmeisterschaft?
Schock in der marokkanischen Fußball-Nationalmannschaft: Abde Ezzalzouli, der Youngster von Betis Sevilla, zog sich im Testspiel gegen Norwegen eine schwere Knieverletzung zu. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada, die diese Woche beginnt, könnte für ihn bereits jetzt aus sein. Ein jähes Ende einer vielversprechenden Reise?

Die ungewissheit um ezzalzoulis einsatz
Die Bilder aus dem Freundschaftsspiel waren deutlich: Abde Ezzalzouli brach bei einem Zusammenstoß mit seinem ehemaligen Betis-Teamkollegen Chadi Riad zusammen. Ein unglücklicher Moment, der dem talentierten Flügelspieler nun möglicherweise die Teilnahme an der Weltmeisterschaft raubt. Die ersten Untersuchungen deuteten auf einen Bänderriss hin, doch die genaue Diagnose steht noch aus. Es gilt abzuwarten, wie schnell die Schwellung in seinem rechten Knie abklingt, damit die Ärzte weitere Untersuchungen durchführen können.
Die medizinische Abteilung der Fédération Royale Marocaine de Football arbeitet fieberhaft daran, Klarheit zu schaffen. Im Verlauf der nächsten 48 bis 72 Stunden sollen neue MRT-Aufnahmen angefertigt werden, um das Ausmaß der Verletzung genau zu bestimmen. Ein Bänderriss im Innenband kann von Grad I bis Grad III eingeteilt werden. Bei einem Riss ersten Grades könnte Ezzalzouli innerhalb von zwei Wochen wieder einsatzbereit sein – ein Hoffnungsschimmer für Marokko. Bei schwereren Rissen droht jedoch ein längerer Ausfall von bis zu einem Monat.
Mohamed Ouahbi, der Trainer der marokkanischen Nationalmannschaft, steht vor einer schwierigen Entscheidung. Ezzalzouli gehört zweifellos zu den wichtigsten Spielern im Kader, seine Schnelligkeit und sein Dribbelstärke sind für das marokkanische Spiel essenziell. Der Verlust eines solch talentierten Spielers wäre ein herber Schlag für die WM-Ambitionen des Teams. Die Verantwortlichen in Betis Sevilla stehen in engem Kontakt mit den marokkanischen Ärzten, um die Situation genau einschätzen zu können. Sollte Ezzalzouli tatsächlich ausfallen, könnte er bereits in der kommenden Vorbereitungszeit unter der Leitung von Trainer Pellegrini wieder ins Training einsteigen.
Die Wartezeit ist angespannt – nicht nur für Abde Ezzalzouli, sondern für das gesamte Team und die Fans in Marokko. Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch die Realität ist hart: Eine WM-Teilnahme könnte für den jungen Star ein Traum bleiben.
